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Thema: Stofftrennung
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Alt 08.03.2007, 22:24   #3   Druckbare Version zeigen
Allchemist Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.129
AW: Stofftrennung

Zitat:
Zitat von Fernandotorres Beitrag anzeigen
Da ich noch ein ziemlicher Anfänger bin und gerade den Mortimer durchrackere, und die Atomtheorie und die Stöchiometrie einfach finde, nicht aber die Stofftrennung bsw die theoretischen Verfahren habe ich eine Frage.

Es gibt ja verschiedenste Verfahren und homogene Gemische müssen ja zuerst in heterogene zerlegt werden. Es ist mir auch klar, dass man eigentlich verschiedene Verfahren verwenden kann.

Allerdings was um Himmels willen soll Kristallisieren bedeuten? DA steht um gelöste Stoffe können durch Kristallisation ausgeschieden werden, indem ich die Löslichkeit vermindere oder eine weitere Flüssigkeit zuführe, wo der eine SToff schwächer löslich ist.?
Die Trennung durch Kristallisation mach dort Sinn, wo ein Gemisch aus Feststoffen unterschiedlicher Löslichkeit vorliegt.
Angenommen Du hast ein Reaktionsgemisch vorliegen, dass aus Ethanol (als Lösungsmittel) und zwei Ethanollöslichen Feststoffen besteht. Einer der Feststoffe sie wasserunlöslich.
Jetzt könntest Du Die Temperatur absenken bis der Stoff, der temperaturabhängig die schlechtere Löslichkeit in Ethanol hat, auskristallisiert, oder Wasser zusetzen um den wasserunlöslichen Stoff zu fällen.

Zitat:
Zitat von Fernandotorres Beitrag anzeigen
Aber da kann ich ja den anderen Stoff sage ich mal gleich verdampfen lassen, wenn der einen niedrigeren Siedepunkt hat oder?
Das geht natürlich- aber eben nur bei unterschiedlichen Siedepunkten. Bzw. wenn der Siedepunk nicht höher liegt als die Zersetzungstemperatur.

Zitat:
Zitat von Fernandotorres Beitrag anzeigen
Was ich auch nicht verstehe ganz ist die Chromotographie. Die kann nur zwischen festen und flüssigen Stoffen verwendet werden oder? Geschehen tut das ganze durch die Haftfähigkeit oder? und wer stärker an der Feststoffoberfläche haftet, der bleibt zurück oder? Bitte um Hilfe bei den zwei Fragen oder praktische Erklärungsbeispiele, damit ich das verstehe.
Es gibt auch Gaschromatographie bzw. Flüssig-Flüssigchromatographie

Zitat:
Zitat von Fernandotorres Beitrag anzeigen
Warum wird überhaupt sedimentiert, wenn das SChwerkraftverfahren so langsam geht, wenn Zentrifugieren viel schneller ist?
Denk mal an Energie und Investitionsaufwand.
Wenn man zB. In einem Batchprozess für die Trennung sehr viel Zeit hat, beispielweise weil die Reaktionszeit größer ist als die Absetzzeit, warum soll man dann ne halbe Million Euro für ne Zentrifuge augeben, wenn es ein Absetzbehälter für 20 000 Euronen auch tut ?


Grüße Allchemist
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