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Alt 02.03.2007, 15:41   #5   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.285
AW: LiF oder LiCl besser löslich?

Also die Begrifflichkeit "hart" ergibt sich meines Wissens aus "klein" und "wenig polarisierbar".
Zitat für eine harte Säure:
Zitat:
Eigenschaften des Akzeptoratoms:

geringe Größe

hohe positive Ladung


d.h. die effektive Kernladungszahl ist hoch

Somit werden die (Valenz-)Elektronen fest angezogen.

Folgen:

hohe Elektronegativität (nicht nur die eigenen, sondern auch fremde Elektronen werden stark angezogen)


niedrige Polarisierbarkeit.
Einen EN-Wert für Ionen habe ich in der Tat noch nie irgendwo gelesen. Aber man bezieht sich bei der Angabe der EN ja auch immer auf das Atom - man baucht die EN des Ions ja gar nicht.
Wenn ich über ein Fluorid als "harte" Base, meine ich damit, das das Fluor als Atom das zusätzliche Elektron stark beantsprucht. Wie EN nach der Aufnahme des Elektrons im Zustand des Fluorids ist, ist ja nicht wichtig.
In einer anderen Quelle habe ich die Härte (in dem Fall einer Base) folgendermaßen definiert gefunden:
Zitat:
Jede Base lässt sich als hart, weich oder im Grenzbereich einklassifizieren (s. Tab.5). Dies hängt wesentlich von zwei Faktoren ab. Zum einen von der Hauptquantenzahl der Valenzschale (drückt die Kernnähe aus, z. B. 2 bei O, N; 3 bei S,...) und zum anderen von der effektiven Kernladung (abhängig von der Zahl der abschirmenden Elektronen). Denn diese beiden Faktoren bestimmen, wie fest der Kern die Valenzelektronen hält (sehr fest = hart, sehr locker = weich).
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