Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28.02.2007, 18:10   #8   Druckbare Version zeigen
Anthrax Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 148
AW: Mendelholz-Gibbsche-Gleichung ?

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Leider liegt der Aufgabentext nicht vor. Nach meiner Erfahrung ist aber davon auszugehen, dass die Berechnung auf der Basis von Standardwerten für die Reahtionsenthapie und Reaktionsentropie erfolgen soll.

Also gemäß

{T =\Delta_rH_0/ \Delta_rS_0}

Aber zu sagen, dass die Reaktion ab der so berechneten Temperatur spontan ablaufe und unterhalb dieser Temperatur nicht möglich sei, ist allgemein ( d.h. von Ausnahmen abgesehen ) schlicht falsch. Um nicht zu sagen : Vom Prinzip her "krottefalsch".

Okay... nochmal von vorne. Im Endeffekt haben wir das Gleiche gemacht, was von Ihnen vorgeschlagen wurde. Auch bei dem oben zitierten Lösungweg wurde DeltaG gleich null gesetzt und fällt somit weg. Von daher hat man dann ja den gleichen Ansatz. Frage mich nur, warum das wegfällt, da wir das in der letzten Stunde nicht mehr geschafft haben, zu besprechen.

Hier nochmal die ganze Aufgabe... (aus: Chemie heute, Sek. 2)

Ammoniumchlorid wird beim Erhitzen in Ammoniak und Chlorwasserstoff gespalten.
a) Formulieren Sie die Reaktionsgleichung. (einfach)
b) Welcher Reaktionstyp liegt vor? (auch einfach, obwohl man hier auf verschiedene Arten antworten kann; mehrdeutige Aufgabe)
c) Schätzen Sie mit Hilfe der GIBBS-HELMHOLTZ-Gleichung die ungefähre Temperatur ab, bei der sich Ammoniumchlorid zersetzt.

Soweit... würde mich freuen, wenn du kurz erläuterst, wie du die Aufgabe gelöst hättest und warum. Würde das dann auch gerne noch einmal im Chemieunterricht zur Diskussion stellen.


MfG, Tobias
Anthrax ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige