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Alt 06.06.2002, 15:56   #1   Druckbare Version zeigen
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Nachweis mit 0,062% genauigkeit im Praktikum gefordert.

Hallo,

mich würde mal interessieren ob es normal ist, dass bei der quantitativen Bestimmung einer legierung, im anorganischen Praktikum im 2. semester, ein Nachweis mit max. 1% abweichung vom Prozentanteil gefordert wird ?


Ich weiss nun das ich 6,2% Aluminium und 93,8% Zink drin hatte.

Angesagt habe ich 6,7% Al und 93,3% Zink.

Damit habe ich einen fehler von ca 0,53% bei Zink und einen fehler von 7,5% beim Aluminium.

Hätte ich die Al bestimmung schaffen wollen hätte ich nur eine abweichung von 0,062% von der tatsächlich eingewogenen stoffmenge haben dürfen.
Für die Al-Zn bestimmung arbeitet man normalerweise mit 0,1g-0,2g

Das heisst 0,2g * 0,00062 = 0,000124g
Das sind nur +- 0,124 mg erlaubte abweichung

Unsere analysewagen haben gerademal 4 stellen hinter dem ,.
Damit ist es eigentlich unmöglich den nachweis zu schaffen.


Was haltet ihr davon ?

Gruss Andreas
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