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Alt 12.02.2007, 08:54   #22   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.446
AW: Schulunfall im Chemielabor

So eine schöne Aufgabe, da muß ich doch glatt auch noch meinen Senf dazugeben.
Ich halte die Berechnung von bm für die korrekteste Variante, denn relevant ist wohl die geringste Hexanmenge im Raum, welche zu einer Explosion führen kann. Weiterhin gilt es hier zu berücksichtigen, dass man nicht bei Normalbedingungen arbeitet, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass in dem Klassenzimmer 0°C vorlagen. => statt 22,4 l/mol sollte man hier mit 24,46 l/mol rechnen.
Um jetzt der ganzen Rechnerei noch etwas mehr Brisanz zu geben, wird nach der derzeitig gültigen Betriebssicherheitsverordnung bereits ab einem Volumen von 10 l von gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre ausgegangen (unabhängig von der Raumgröße). Man staunt immer wieder, wie wenig brennbare Flüssigkeit hierfür nötig ist.
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Vernünftig ist, dass die politischen Spitzen, wenn sie miteinander sprechen, darüber sprechen, wie mit der Sache umzugehen ist, wie ernst Vorwürfe zu nehmen sind und wie man damit umgeht, Vorwürfe zu besprechen, zu klären, zu verifizieren oder aus der Welt zu schaffen. (2013 Regierungssprecher Seibert)
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