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Alt 05.02.2007, 11:57   #4   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
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AW: Struktur von TiFeH2

TiFeHx mit kleinem x (<0.1) kenne ich als kubisch-primitive Fe-Anordnung mit Ti im Zentrum der Elementarzelle. Und Wasserstoff statistisch verteilt in den Oktaederlücken (=Flächenmitten der Elementarzelle). Raumgruppe Pm-3m, a knapp unter 3 Angström. Also ne Ordnungsvariante von Kochsalz (oder ne aufgefüllte Ordnungsvariante von alpha-Eisen, wenn man so will). Wenn alle Oktaederlücken voll besetzt wären, entspräche das dann der Zusammensetzung TiFeH3 (es gibt sechs Flächenmitten, die jeweils zu zwei Elementarzellen gehören). TiFeH2 sagt mir allerdings jetzt erst mal nix, und in der ICSD hab ichs auch nicht entdecken können. Ist die stöchiometrisch exakt? Oder ist die einfach ein TiFeH3-x mit x ca. 1? Dann wäre es wieder dieselbe Struktur. Ist es allerdings eine ausgeordnete Struktur, dann könnte man zum Beispiel eine tetragonale Verzerrung annehmen: Nur die Flächenmitten der oberen und der unteren Fläche der Elementarzelle bleiben unbesetzt. Das wäre dann tetragonal: P4/mmm, eine direkte translationengleiche Untergruppe von Pm-3m.
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Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau

Geändert von Tino71 (05.02.2007 um 12:09 Uhr)
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