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Alt 03.01.2007, 13:57   #1   Druckbare Version zeigen
JoWi Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 479
Formalladungen

Ich lern grad für meine AC-Klausur und bin da auf etwas gestoßen, dass mich zum nachdenken gebracht hat. Und zwar hatten wir in der Übung mal das Schwefeltrioxid im Zusammenhang mit dem VSEPR-Modell. Wir haben die Strukturformel gezeichnet: S als Zentralatom, Formale Ladung 0, drei Doppelbindungen zu den Sauerstoffen.

Im Mortimer wird die Struktur anders gezeichnet: der Schwefel wieder in der mitte, aber mit ner zweifach positiven Formalladung, da er nur eine Doppelbindung und zwei Einfachbindungen ausbildet.

(das ganze hab ich unten nochmal gezeichnet)

Bei der ersten Formel hab ich zwar ne Oktettüberschreitung, was allerdings beim Schwefel möglich sein sollte (3.Periode!).
Bei der Zweiten Formel hab ich aber Ladungstrennung

Was stimmt denn nun, wenn ich die Formalladung vom Schwefel im SO3 bestimmen sollte? Muss ich da immer - auch bei anderen Verbindungen (z.B. Chlorat, Perchlorat, etc), bei denen Oktettüberschreitungen möglich wären - streng die Oktettregel einhalten, und dann die Formalladungen bestimmen?
Angehängte Grafiken
Dateityp: gif so3.gif (1,9 KB, 14x aufgerufen)

Geändert von JoWi (03.01.2007 um 14:18 Uhr)
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