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Alt 21.05.2002, 14:55   #5   Druckbare Version zeigen
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von Nessaja
Danke schon mal, das wusste ich zum Beispiel nicht
Ja, ist ganz Praktisch, allerdings mußt Du dafür wissen, was ein Metall oder Nichtmetall ist.

Zitat:
Ja wir hatten Polare Bindungen und Elektronegativität. Aber was hat das mit Ionenbindung und Elektronenpaarbindung zu tun?
Eine ganze Menge. Der Übergang von der Elektronenpaarbindung zu Ionenbindung ist ja fließend. Kucken wir uns mal die Prototypen der Bindungen an:

F-F

Eine Bindung zwischen zwei Nichtmetallatomen, beide haben die gleiche Elektronegativität. Die Atome teilen sich quasi die Bindungselektronen. Das wäre der Prototyp der reinen Elektronenpaarbindung.

Nächstes Beispiel: H-Cl

Hier haben wir auch eine Elektronenpaarbindung, aber die Elektronegativität von Chlor ist größer, deswegen zieht es die Elektronen quasi etwas mehr zu sich. Wir haben eine polare Bindung.

So, jetzt kommt der Prototyp der Ionenbindung:

Na+Cl-

Natrium ist ein Metall, Chlor ein Nichtmetall. Die Elektronegativitätsdifferenz ist so groß, dass Chlor die Elektronen für sich allein beansprucht, wir haben jetzt den Extremfall der polaren Bindung, nämlich die Ionenbindung.

Das bedeutet: Elektronenpaarbindungen werden durch Überlappen von Atomorbitalen (Orbitale hattet ihr ja auch) gebildet und Ionenbindungen werden durch elektrostatische Wechselwirkungen "zusammengehalten".

Zitat:
Eine Bindung ist doch dann polar, wenn die Elektronegativitätsdifferenz größer als 0,4 ist, oder?
Zahlenwerte kann ich nie auswendig.

Zitat:
Und was ist ein Dipol?
Naja, also ein polares Molekül besitzt durch ein elektrisches Feld ein Dipolmoment.

Zitat:
Ohje ich seh schon, die Arbeit morgen wird ein Reinfall [/B]
Nicht doch, so schwer isses doch nicht. Haste nicht ein paar Übungsaufgaben?
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