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Alt 27.11.2006, 00:00   #1   Druckbare Version zeigen
Chemiker90 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 9
Frage Chemie - die stimmt 1.Runde 2006/2007

Hallo, wir haben so ein Abbl. mit Aufgaben bekommen und kriegen eine Zensur darauf . Ich brauch unbedingt eine gute Zensur! Es ist wirklich sehr wichtig! Es wäre wirklich sehr nett wenn ihr mir helft .

Aufgabe 1 (Stoffsuche)Gesucht wird ein Stoff, der eine intensive, narkotische
Wirkung besitzt. Löse dazu folgende Aufgaben und
kombiniere die Anfangsbuchstaben der gefundenen Begriffe.

1.1) Ramsay entdeckte 1895 ein interessantes Gas, welches
auch bei Shows Anwendung findet.
1.2) Trivialname für eine Klasse von ungesättigten,
kettenförmigen Kohlenwasserstoffen.
1.3) Kleesalz wird von einer Säure gebildet, die auch für den
Geschmack von Sauerampfer verantwortlich ist.
1.4) Edelmetall mit einer Dichte von mehr als 22g/cm³ und
einem Schmelzpunkt über 2300°C
1.5) Stoff, der aussieht wie zerriebene Kreide, aber nicht von
Lehrern, sondern von Gerätturnern benutzt wird.
1.6) Chemischer Name für Kreide.
1.7) Vorname des Nobelpreisträgers für Chemie von 1954.
1.8) Energiereiches Teilchen, welches kurzzeitig bei Spaltung
von Atombindungen entsteht.
1.9) Säure, die Eisstein als Mineral bildet.
1.10) Element, das 1898 von der ersten Nobelpreisträgerin für
Chemie entdeckt wurde.

Aufgabe 2 (Gift in der Nahrung)Blausäure (Cyanwasserstoff) ist sehr giftig. Trotzdem werden
mehr als 1 Million Tonnen Blausäure pro Jahr synthetisiert.
a. Nenne mindestens drei Eigenschaften der Blausäure und
erkläre die Herkunft des Namens.
b. Gib zwei Möglichkeiten an, Blausäure herzustellen (samt
Reaktionsgleichung).
c. Was kann aus der Blausäure gewonnen werden?
d. Stelle die LEWIS-Formel für das Blausäuremolekül auf.
e. Bei der Dissoziation der Blausäure entsteht das Cyanid-
Ion, welches isoelektronisch zum Kohlenmonoxid ist.
Stelle die Dissoziationsgleichung auf und erläutere den
Begriff „isoelektronische Teilchen“ an diesem Beispiel.
f. In relativ hoher Konzentration ist das Glycosid
AMYGDALIN C20H27NO11 unter anderem in Maniok
enthalten. Bei der Zubereitung der Maniokknollen wird
das Glycosid zerstört und Blausäure entweicht. Dabei
entstehen außerdem 2 mol Glucose und Benzaldehyd.
Stelle für diese Reaktion die Gleichung auf.
In der Regel weist das so entstandene Maniokmehl nur
noch einen sehr geringen Gehalt an Blausäure und
Glycosiden auf und kann gefahrlos als
Grundnahrungsmittel verwendet werden. Da die
Menschen (wie alle Säugetiere) ein gut funktionierendes
Entgiftungssystem für Blausäure besitzen, ist die letale
(tödliche) Dosis relativ hoch: Sie beträgt für einen
Erwachsenen etwa 1mg freier Blausäure pro kg
Körpergewicht.
g. Ermittle, wie viel Milligramm Blausäure beim Verzehr aus
100g Maniokmehl maximal freigesetzt werden können
und wie viel Prozent der letalen Dosis ein 70 kg schwerer
Mann dabei aufnimmt.
Maniok Gehalt an Glycosid [mg/kg]
Wurzelknollen 2 – 8
Mehl (Nigeria) 0,02 – 1,1

Aufgabe 3 (Substanzenrätsel)A,B,C,D,E,F,G sind die anorganischen Stoffe O2, H2, Cl2, H2O,
HCl, NaCl und NaOH in ungeordneter Reihenfolge, T und X
sind Kohlenwasserstoffe und es gelten die folgenden
stöchiometrisch richtigen Reaktionsgleichungen.
1) X + A → Y + B 5) Z + V → U + G
2) Y + C → Z + D 6) X → T + E
3) Z → W + E 7) T + G → Z
4) 2 W + F → 2 V
Weiterhin gilt, dass der Zahlenwert der molaren Masse von T
gleich dem Produkt aus der Anzahl der Atome jeweils gleicher
Elemente in T ist. Sie liegt zwischen 80g/mol und 120g/mol
(Werte für molare Massen werden auf ganze Zahlen gerundet).
Ermittle alle vorkommenden Stoffe.

Aufgabe 4 (Mineralstoffgemisch)Um die Zusammensetzung eines Mineralstoffgemisches aus
Calciumoxid, Aluminiumoxid und Siliziumdioxid zu ermitteln
wurden 5,00 g der Mischung mit einem reichlichen Überschuss
an Wasser versetzt. Nach dem Filtrieren und Trocknen
ermittelte man einen Massenverlust von 1,87 g. Der Rest wurde
teilweise in Salpetersäure aufgelöst und nach anschließendem
Filtrieren und Eindampfen geglüht. Dabei entstanden 1,13 g
eines weißen Pulvers.
Stelle die Gleichungen für alle ablaufenden Reaktionen auf und
ermittle durch Berechnung das Stoffmengenverhältnis des
Mineralstoffgemisches.
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