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Alt 09.11.2006, 13:56   #1   Druckbare Version zeigen
Kohlenstoffkarbid Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 279
Elektrolyse mit SiC Anode / Kathode

Hallo,
schon des öfteren habe ich gelesen, dass Anoden oder auch Kathoden gerne mal ordendlich angefressen werden, und von daher auf teure Metalle (Platin u.a.) zurückgegriffen werden muss.

Mir fällt daraufhin ein, das dunkles Siliziumkarbid ein halbleiter ist, der so gut wie gar nicht angreifbar ist. Es müsste doch möglich sein mit einigen fetten langen stücken (die zudem durch ihre porösität gute oberflächen bieten) kleine elektrolyseexperimente zu machen, ohne dabei jedesmal Angst haben müssen, teures Material zu versauen.

SiC gibts oft fälschlich als Mineral zu günstigen Preisen (10 Euro pro 500 Grammstück maximal) und dieses lässt sich gut in lange Stücke brechen.

Mich würde echt mal interressieren ob solches nicht sehr gute Eigenschaften für diverse elektrolysen zeigt (elektrolyt. Chlor- und Bromherstellung, und anderes) Eventuell durch elektrolyse "aufgetragene" verschmutzungen müssten sogar bequem durch umpolen der beiden Elektroden in anderen Lösungsmitteln komplett verschwinden.

Als Halterung der möglichst langen Stücke käme Kupferdraht in betracht, der einfach drumgewickelt und mit nem locker "aufgelegten" löttropfen ""befestigt"" (Löten lässt sichs nicht, aber es hält den Kontakt) und danach komplett in Silikon (oder ähnliches Material) am oberen Ende eingefasst wird (SiC "zieht" gerne mal wasser nach oben).

Was denkt ihr dazu?
Gruß
CC
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