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Alt 01.11.2006, 09:56   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: mehrprotonige Säuretitration

Kann den Einwand nicht ganz nachvollziehen : die Endpunkterkennung und die Berechnung der Säurekonzentration sind auch bei Oxalsäure nicht anders vorzunehmen als bei anderen Säuren (ob stark, schwach, mittelschwach oder was auch immer) auch. Allein die Bestimmung der pKs anhand von Titrationskurven stellt bei mittelschwachen Säuren ein Problem dar. Dazu muss man sagen, dass pKs Werte ja nur im Schulunterricht so "gemessen" werden - und meist ist es einfach nur Glück, wenn man zumindest mal die richtige Grössenordnung rausbekommt. Vernünftige Messungen des Dissoziationsgrades sind nur konduktometrisch machbar an einer Verdünnungsreihe, oder aber man berechnet sie aufgrund thermodynamischer Daten.

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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