Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 27.10.2006, 01:43   #18   Druckbare Version zeigen
rudimarion  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Nachweis von Brandbeschleunigern

Mod Godwael

gerade oben habe ich beschrieben, dass ich die ganzen Recherchen gemacht habe, obwohl wir 3 Brandsachverständige und einen Prof.Dr. hatten,
die Gegenseite (StA) hat von LKA einen Brandsachverständigen Herrn B. und einen Chemiker Dr. A. und das Gericht hat einen Brandsachverständigen als Obergutachter bestellt.
All die wussten es nicht, was ich wie schon oben beschrieben, herausgefunden habe - leider viel zu spät.
Im laufe des Prozesses habe ich gesehen, dass es schief geht. Prozess hat angefangen im Juli 2004, hatte 19 Verhandlungstage und endete
am 26.01.2005 mit dem Urteil LEBENSLANG mit der Feststelung der SCHWERE DER SCHULD.

Da ich nicht vom Fach bin habe ich abgewartet. Erst im Dezember 2004 habe ich wie schon oben beschrieben über 60 Proffessoren und Instutsleiter
angeschrieben mit der Bitte um Hilfe, dass war zu spät - die Weihnachten waren da.
Die Antworten sind vom Januar bis März herein gekommen, dann musste ich die Literatur besorgen - Urteil war schon da.

Durch die Hilfe bin auch ich selber auf neue Ideen gekommen, so waren meine weitere Recherchen bis ins Juni 2005, Im Mai 2005 wurde die Revision beantragt.
Ich habe über 2.000 Stunden in diesen Fall eingesetzt, manchmal Tag und Nacht hintereinander. Es war sehr ungesundes Leben, leider bin ich auch Raucher und die Quittung habe ich im Juni 2005 bekommen, nach dem die Hauptarbeit fertig war - meinen zweiten Herzinfarkt, den ersten habe ich nicht gemerkt.
Jetzt habe ich meine 3 Stents, schlucke eine Menge Medikamente, habe ziemlich alles im Griff, leider habe ich mit rauchen nicht aufgehört
und erwarte im März auf meinen 59. Geburtstag und höchstwarscheinlich auch den Prozess.

Ich habe das Gefühl Sie fühlen sich verletzt, dass wollte ich nicht - aber wie Sie sehen können, trotz der Fachleute, war private Recherche notwendig
und ich denke, dass so ein Board auch dafür da ist, wo auch ohne solche Fachleute eine Diskusion geführt werden kann.

--------------------------------------------------------------------------------------------------

DrDeath

Am 15.3.2006 wurde meine Schwägerin nach 888 Tage U-Haft ohne Auflagen entlassen. Die muss sich nicht mal bei der Polizei melden.

Die Kammer verlangte von der Staatsanwaltschaft weitere Beweise für die neue Verhandlung. Der StA hat wieder den Chemiker Dr. A. beauftragt
wie von dem BGH verlangt mehr zu liefern. Er tat sich lange nichts - wir haben eine Dienstaufsichtsbeschwerde an Innensenator geschickt, da wir endlich
einen Prozess haben wollen. Angeblich war er mit seine Arbeit fertig, dann gab es einen Server Absturz und fast alles war hin.

Jetzt haben wir seine Stellungsnahme bekommen, die ich hier nicht veröffentlichen darf (siehe oben StGB § 353d Abs.3) aber so viel kann ich
sagen:

1. wo er früher meinte, dass im Extremfall möglich ist, dass Ethanol von Löschwasser ausgespült wird - schreibt er jetzt, dass Nachweis von Ethanol
nicht notwendig ist, da er ausgespült werden kann - ohne mitzuteilen welche neue Erkenntnise zu dieser Änderung führten.
2. es gibt keinen Literaturbezug, aber 5-mal wird erwähnt "wir haben 15-jährige Erfahrung usw."
3. es wird explizit gesagt es reicht schon Nachweis von 3-Methyl-2-butanon um mit Sicherheit Spiritus zu finden, da sie regelmässig
Produkte kaufen und testen, sowie Brandversuche machen und bis jetzt sonst niergendwo den 3-Methyl-2-butanon gefunden haben.

----------------------------------------------------------------------------------------------------

Es macht mich fertig, dass ein Wissenschaftler Dr. A der als Wissenschaftlicher Oberrat beim Polizeipräsidenten fungiert und wissend um Mordanklage
sich keine Mühe macht selber zu recherchiren. Wo ist da der Wiisenschaftliche Ehrgeiz, Wahrheit und Ehre.
Er brachte es aber fertig mich per e-Mail zwei Wochen nach dem Urteil zu fragen ob ich was neues herausgefunden habe, er habe
grosses Interesse.
Er hatte bei den Gerichtverhandlungen gesehen, dass ich da viel recherchiere und neue Möglichkeiten für die Entstehung von
3-Methyl-2-butanon vorgebracht habe. Ich habe ihm damals nach dem Prozess gesagt: "Wir sind noch lange nicht fertig".
Er hat es fertig gebracht zu dem Prozess wo er aussagte, seine Frau und 3 Töchter als Zuschauer mitzubringen. Ich errinerte mich an die Volksfeste
in dem Wilden Westen als die Outlaws gehängt wurden, oder an Hexenverbrennungen bei uns in Europa.

Jetzt folgende Alternativen zu den obigen Skizzen und Spuren der Chemie:

1. Es gab keinen Spiritus (meine Erklärung)


- die Substanzen 2-Butanon und 3-Methyl-2-butanon stammen vom Brand des Kiefernholzes, also sind sie Überall vorhanden
- Ethanol stammt im EG vom Wein (2-3 Flaschen a 0,7 l ca. 12% vol. = 180 - 250 ml Ethanol) im OG Desinfektionsmittel SoftaSept
(1 l < 75% vol. = 700 - 750 ml Ethanol)
- Spurenbild ergibt, dass im EG Ethanol nur in der näheren Umgebung von der Stelle wo die Weinflaschen lagen und im OG da 3-4 Mal
größere Menge von Ethanol vorhanden war fast überall.
- im Schlafzimmer im OG sind am Boden fast keine Spuren von Ethanol zu finden, da die Rauchgas- und Flammenströmung aus dem Krankenzimmer
wo SoftaSept war die Richtung zum zerborstenem Fenster im Schlafzimmer annahm - über dem Boden.
- Ausspülung ist nicht vorhanden, sonst müsste das Löschwasser die Ethanolmoleküle am Fußbodenteppich verteilen.

Bei FW-Einsatz waren zuerst 2 x C-Rohre, später noch ein C-Rohr im Einsatz. C-Rohr löscht mit 100 l/min Wasser.
Um max. Wirkung mit Löschwasser zu erzielen, werden die heissesten Stellen bestrahlt, d.h. Decke - da sind ca. 800 - 1000 °C zu erwarten
und die Verdampfungswärme beim Wasser 6 x größer ist. Man nutzt Delta-T aus, Temperaturdifferenz zwischen Decke und Löschwasser
um dem Brand max. an Energie zu entziehen.

Fragen:

Keine, da Spurenbild mit der Alternative ganz genau passt


2. Es wurde Spiritus als Brandbeschleuniger benutzt (Erklärung StA und LKA)

- die vorgefundene Substanzen in Brandschuttproben von 2-Butanon und 3-Methyl-2-butanon beweisen eindeutig, dass Spiritus benutzt worden ist.
- Ethanol ist durch Löschwasser ausgespült worden - muss nicht vorhanden sein
- wir machen Brandversuche und haben 15-jährige Erfahrung, dass wir sonst keinen 3-Methyl-2-butanon finden, nur bei Spiritus

Fragen:

Wenn Ethanol ausgespült wird, wieso ist er im OG-Schlafzimmer auf dem Boden nicht zu finden, da er vom Bett (wo er gefunden wurde)
auch wenn nur zum Teil auf den Boden ausgespült werden müsste.
Ausspülen bedeutet nicht spurlos verschwinden, sondern anderswo transportiert werden, auf die Fläche verteilt werden.
Zuerst saugen sich die Betten, Teppichböden und andere Textilien und Sachen voll, dann fliesst das übrige Wasser zum niedrigerem Punkt.
Niedrigere Punkt ist EG, der auch mit C-Rohr gelöscht wurde. Es gibt 3 Abflusspunkte: Eingangstür, Treppe zum Keller und Tür zur Terrasse.
Beide Türen sind durch Zargen (Türrahmen) ca. 1 cm höher als Fußboden.
Es ist anzunehmen, das sich Löschwasser und vom OG kommende Löschwasser im EG vermischt haben und zum Keller geflossen sind.
Was könnte die Ethanol Moleküle gerade in Türbereichen (Probeentnahme 5, 6, 7, 12 und 17) weggetrieben haben.
Wie ist es zu erklären, dass in der näheren Umgebung von Weinflaschen, diese Ethanol Moleküle nicht ausgespült wurden.

Wir müssen bedenken das Spiritus eine AZEOTROPE Mischung ist, wo die Substanzen nicht so einfach zu trennen sind.

Ich glaube, dass die Alternative 1 logisch und plausibel ist und deckt sich zu 100% mit dem Befund der Chemie.

Ich nenne es "Berliner Gefahr":
Im Berlin haben wir jährlich lt. Statistik > 5.000 Brände, davon werden > 20% als Brandstiftung eingestuft d.h. > 1.000 pro Jahr
Wenn davon in 1% der Fälle 3-Methyl-2-butanon detektiert wird, sind es 10 Fälle pro Jahr, die mit diese Beweislage vor Gericht gebracht werden.
Und das wie Dr. A. selbst schreibt, schon seit 15 Jahren.
Uns sind 4 Fälle bekannt, die dann meistens freigesprochen wurden (manche erst in 2-ter Instanz)
siehe Artikel Berliner Zeitung
Ein andere Fall wird bald auf privat rechtlichem Wege vor Gericht verhandelt, weil die Versicherung des Gebäudebesitzers auf Brandschadenkosten klagt.
Der Brand war vor 5-6 Jahren, in 2-ter Instanz wurde Herr T. freigesprochen, da das Gericht die Brandstiftung als nicht ausreichend bewiesen sah.
Es geht um ca. 200.000 €

Ich möchte nicht wissen wieviele Berliner in den Jahren mit dieser Beweislage vor Gerichte gebracht und evtl. verurteilt wurden.
Nach dem wir so tief in der Materie drin sind, so viel Zeit investiert wurde, haben Wir uns fest vorgenommen ein für alle Mal
diesem Treiben ein Ende zu bereiten.


Dazu muss man noch Wissen, seitens des LKA sind die Akteure immer die gleichen Personen, die Gerichte sind fast immer andere,
abhängig davon was angeklagt wird (Amtsgericht, Landgericht: Kleine Strafkammer/ Grosse Strafkammer) und bei denen nach dem Geschäftsplan.

Gruß
Rudi

Geändert von rudimarion (27.10.2006 um 01:49 Uhr)
rudimarion ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige