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Alt 25.10.2006, 21:29   #7   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.813
AW: Nachweis von Brandbeschleunigern

Zuerst einmal: Deine Frage ist sehr speziell. Wir haben hier meines Wissens nach keine Brandgutachter. Ausserdem handelt es sich um einen Wohnungsbrand, um Löschwassereinbruch, nicht genau bekannte Vergällungsmittel... da ist es unmöglich, übers Internet so etwas zu bewerkstelligen. Die Chemie bei sowas ist sowas von komplex: wurde das gesamte Ethanol verbrannt? Gibt es Reste? Was ist davon im Löschmittel? Und selbst wenn die Vergällungsmittel noch da sind, ist das auch fraglich. Für einen Laien ist die Problematik sicherlich schwer verständlich, aber wir können da nicht viel tun. Schon gar nicht vom Heimcomputer aus.

Als Brandgutachter geht man vor Ort, schaut sich die Sache an, nimmt Proben, analysiert. Das können wir nicht.

Ich würde dir wirklich gern weiterhelfen, aber ich kann nicht. Ich kann dir nur raten, nimm dir einen Gutachter...
Zitat:
Chemiker Dr. A. so weit, dass er behauptet für ihn ist ausreichend wenn er nur 3-Methyl-2-butanon findet,
da er den sonst niergendswo ausser bei Spiritus findet.
Das halte ich, mit Verlaub, für engstirnig. Brandermittlungen sind nicht gerade einfach, und gerade bei einem Tötungsdelikt kann ich das doch nicht auf irgendwelche Vergällungsmittel reduzieren.
Zitat:
Kann Ethanol zu 100% aus der Brandschuttprobe durch Wasser ausgespüllt werden.
Ethanol ist ziemlich gut mit Wasser mischbar, und bei dem rießigen Umsatz an Löschwasser (bin selbst bei der Feuerwehr) plus die Temperaturen ist es durchaus möglich, davon kaum/nichts mehr zu finden. Es gibt immer wieder Brände, beid denen die Brandursache nicht ermittelt werden kann, weil Löschwasser/Hitze alle Beweise vernichtet haben.
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