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Alt 22.10.2006, 18:17   #2   Druckbare Version zeigen
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AW: Valenzbildungstheorie [Ni(CN)4]2- ;[NiCl4]2- ;[Fe(CN)6]3- ;[Fe(H20)6]3+

Zitat:
Zitat von DonRoberto Beitrag anzeigen
Die Komplexverbindung [Ni(CN)4]2- ist diamagetisch,
Die Valenzelektronenkonfiguration des Komplexes lautet:

3d8 4s2 4p0

In der Kästchenschreibweise sind die 3d- und die 4s-Orbitale also alle voll besetzt. Bei den 4p-Orbitalen sind zwei Kästchen voll, eins bleibt leer. Die Hybridisierung ist dsp2 (quadratisch-planar).

Zitat:
die Verbindung [NiCl4]2- dagegen paramagnetisch,
Hier sind zwei der 3d-Orbitale nur einfach besetzt, der Rest und die 4s- und 4p-Orbitale sind voll. Die Hybrisierung ist sp3 (tetraedrisch).

Zitat:
das Ion Fe(CN)6]3- enthält nur ein ungepaartes Elektron,
Ein 3d-Orbital ist einfach besetzt, der Rest und die 4s- und 4p-Orbitale sind voll. Hybrisierung ist d2sp3 (oktaedrisch).

Zitat:
das Ion [Fe(H20)6]3+ dagegen fünf.
Die 3d-Orbitale sind alle einfach besetzt. 4s- und 4p-Orbitale sind voll. Vier weitere Elektronen müssen jeweils gepaart in 4d-Orbitalen untergebracht werden (was natürlich wenig sinnvoll ist). Hybridierung ist dann sp3d2 (oktaedrisch). Und dieses Beispiel zeigt auch die Grenzen des VB-Konzeptes auf.

Zitat:
ich liebe unsere Lehrerin, Sie kann uns dass nicht ma erklären, immer dieses Selbststudium.
Was eure Lehrerin erklären kann oder nicht, sei mal dahingestellt. Das hier ist jedenfalls kein Schulstuff. Außerdem hat das VB-Konzept für Komplexverbindungen eigentlich nur noch historische Bedeutung. Daher ist es sehr fragwürdig das an der Schule zu lehren.
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