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Alt 19.10.2006, 23:25   #1   Druckbare Version zeigen
rudimarion  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
Nachweis von Brandbeschleunigern

Liebe Gemeinde wir brauchen HILFE

Kurz:
im Hause meines Schwiegervaters brach Feuer aus, bei dem Brand kam er ums Leben,
meine Schwegerin wurde der Brandstiftung und des Mordes beschuldigt
und zu Lebenslang verurteilt. Das Urteil wurde von BGH aufgehoben.


BrStV § 30 Vergällung

(4) Zur Vergällung von 100 l A werden folgende Vergällungsmittel zugelassen:
1. allgemein:
a) 1,0 l Methylethylketon, bestehend aus
95 bis 96% mas MEK, (2-Butanon)
2,5 bis 3% mas Methylisopropylketon (3-Methyl-2-butanon) und
1,5 bis 2% mas Ethylisoamylketon (5-Methyl-3-heptanon),

Wie aus der Brantwein Steuer Verordnung zu sehen ist, sind neben dem Ethanol noch 3 Vergällungsmittel vorhanden.

Chemiker des LKA Berlin Dr. A behauptet, dass er den Brandbeschleuniger Spiritus fand,
durch auffinden von 3-Methyl-2-butanon und 2-Butanon.

In neuesten Behauptungen in Vorbereitung zum neuen Prozess vor der Grossen Strafkammer des LG Berlin,
geht Chemiker Dr. A. so weit, dass er behauptet für ihn ist ausreichend wenn er nur 3-Methyl-2-butanon findet,
da er den sonst niergendswo ausser bei Spiritus findet.

Für nicht auffinden von Ethanol, behauptet er, dass Ethanol durch Löschwasser ausgespült wird,
da mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar, 5-Methyl-3-heptanon ist in so kleinen Mengen vorhanden - ist nicht zu finden.
Schon der Gedanke, dass in 1 Liter Spiritus den 930 ml Ethanol nur 0,27 ml 3-Methyl-2-butanon gegeüber stehen,
oder auf 1 Molekül 3-Methyl-2-butanon fast 6.400 Moleküle von Ethanol vorkommen sagt mir, dass es nicht sein kann
das für Nachweis von Spiritus nur auffinden von 3-Methyl-2-butanon ausreicht.

Da ich Maschinenbauer bin und kein Chemiker, habe ich schon meine Probleme.
In über 2.000 Stunden habe ich schon vieles recherchiren können.
z.B. ist 3-Methyl-2-butanon in großen Mengen beim Brand von Kiefernholz (bei uns der Fall),
in der Atmosphäre durch Bäume bei über 25°C und UV Licht, Zigarettenrauch, Hartkäse usw. zu finden.

Jetzt habe ich große Bitte an alle Chemiker? Ich brauche (Literaturnachweis)
1. Abbaurate für Ethanol an der Luft bei 15 - 25 °C, die Proben wurden 1 Tag und 5 Tage nach dem Brand genommen.
2. Kann Ethanol zu 100% aus der Brandschuttprobe durch Wasser ausgespüllt werden.

Hier ist der Urteil des BGH nachzulesen:

juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=2006&Seite=4&nr=35284&pos=125&anz=161&Blank=1.pdf

Ich bitte um Hilfe, da es um sehr viel geht, alleine komme ich nicht weiter trotz aller Bemühungen
Gesundheitlich kürzlich durch zwei Herzinfarkte ein bischen angeschlagen.

Rudi
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