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Alt 03.10.2006, 15:19   #4   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 13.688
AW: Grundsätzliche Fragen zum PSE

Zitat:
Zitat von Torboe Beitrag anzeigen
Hi!
Ich hoffe ich bin hier richtig und die Fragen sind nicht zu simpel für dieses Forum. Aber ich konnte nach längerer Internetsuche noch keine Antworten auf meine Fragen finden.

Frage 1: Der Begriff Außenelektronen.

Im PSE gibt ja die Hauptgruppe die Anzahl der Außenelektronen an, beduetet dieser Begriff tatsächlich die Anzahl der Elektronen die auf der äußersten Schale sitzen?

Frage 2: 2n² Regel nur bis Periode 4.

Es gibt ja die 2n² Regel für die Besetzung der Schalen. Bspw. bei "Br". Laut der 2n² Regel und der siebten Hauptgruppe, hat dieses Element auf der ersten Schale 2, auf der zweiten 8, auf der dritten 18 und noch 7 auf der siebten Schale. Sprich 7 Außenelektronen oder?
Aber wie ist das jetzt in den Schalen 5-7 ? zB bei "Rn". Wie ich rausgefunden habe, scheint ja die 5. Schale nicht 2n² Elektronen haben, sondern auch 32. (die 6. dann wieder 18, die siebte dann wieder 8 !).
Und "Rn" ist in der achten hauptgruppe und 6. periode. demnach sind es doch auf der ersten schale 2, auf der zweiten 8, dritten 18, vierten 32, fünften 32, sechsten dann nur 8 wegen der hauptgruppe.sind aber insgesamt 100 elektronen. es hat aber nur 86 laut pse !


Frage 3: Nebengruppen
gibt es ein system mit den außenelektronen in den nebengrupen??
scheinbar haben ja alle elemente in den nebengruppen der periode 4 - 2 außenelektronen oder? ich erinner mich noch wie wir das in der schule besprochen haben, dass zink 18 außenelektronen hat. aber zink hat doch auf der ersten 2, auf der zweiten 8, auf der dritten 18 und auf der vierten 2. demnach müsste es doch 2 außenelektronen heißen oder?


alles in allem:

könnt ihr mir bitte sagen, welches system da in den nebengruppen dahinter steckt? und warum das system in den hauptgruppen nur bis periode 4 funktioniert?

thx schonmal im voraus!
Ja die Außenelektronen oder auch Valenzelektronen sind die der äußersten Schale und manchmal noch die der darunterliegenden Schale.

Die 2n2 Regel gilt grundsätzlich, dabei muß man nur einige Randbedingungen beachten. Einmal die Oktettregel, die besagt, daß die äußerste Schale nur 8 Elektronen maximal tragen kann. Desweiteren die nächstdarunter liegende Schale nur 18, die dritte darunterliegende Schale nur 32 usw.

Gehn wir die Reihen mal durch:
n = 1 => 2n² => 2 Das ist bei Helium erfüllt.
n = 2 => 2n² => 8 Das ist bei Neon erfüllt.
n = 3 => 2n² => 18. Jetzt wird die 3 Reihe erst bis Argon mit 8 Elektronen aufgefüllt (Oktettregel). Die 4 Reihe wird angebrochen und bei Calcium mit 2 Elektronen aufgefüllt. Ab Scandium bis Zink wird nun die 3 Schale weiter gefüllt.Die 4. Reihe wird dann bis Krypton weiter mit 8 Elektronen gefüllt.
n = 4 => 2n² => 32 Jetzt gilt wieder wie oben. Die 5. Reihe wird angebrochen und bei Strontium mit 2 Elektronen gefüllt. Mit Yttrium bis Cadmium werden dort 18 Elektronen aufgefüllt. Jetzt tritt die 2 Regel in Kraft, mehr als 18 gehen nicht auf der 2. äußeren Schale. Es geht weiter, daß die 5. Schale bis Xenon mit 8 Elektronen aufgefüllt wird. Die 6 Schale wird angebrochen und bei Barium mit 2 Elektronen gefüllt. Mit Lanthan bis Lutetium werden nun die 32 Elektronen der 4. Schale gefüllt. Die 5. wird dann ab Hafnium bis Quecksilber mit 18 Elektronen gefüllt. Die 6. wird dann bis Radon mit 8 Elektronen gefüllt. So geht dann nochmals weiter, daß nun die 7. Reihe angebrochen wird und bei Radium 2 Elektronen bekommt. Von Actinium bis Lawrencium die 32 Elektronen der 6 Reihe gefüllt werden. Von Kurtschakovium geht es dann weiter im selben Muster.
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Vena lausa moris pax drux bis totis
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