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Alt 28.08.2006, 09:47   #7   Druckbare Version zeigen
Wittekind Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 9
AW: außenstromlose/chemische Metalliserung auf Kunststoffen

Hallo Leute,

erstmal Danke für das rege Interesse. Ich hatte einige Zeit keinen Zugang deswegen jetzt erst die verspätete Antwort. Eigentlich wollte ich noch ein paar Sätze zu den Vorpostern schreiben, aber Vincent_Vega hat eigentlich alles erklärt.

Stromlos ... außenstromlos. Nun gut, über die Begriffswahl kann man sich streiten. Außenstromlos kam zustande, weil die "normale Galvanotechnik" mithilfe von Strom, der von außen zugeführt wird, arbeitet. Wie schon irgendwo vorher erwähnt wurde, werden auch in meinem Fall Elektronen benötigt, die in Form eines Reduktionsmittels im Elektrolyten (Formaldehyd) vorliegen, sodass auch hier ein Strom (wandernde Elektronen) vorliegt - der aber eben nicht von außen zugeführt wird. Deswegen außenstromlos.

@Vincent_Vega: Also mein Kunststoff ist etwas exotisch. Es handelt sich um LCP und noch dazu um laserstrukturierbares LCP. In diesem Kunststoff sind Additive enthalten, die einen metallorganischen Komplex nach LAserlichtbestrahlung (Infrarotlaser) freilegen, auf dem dann gleich danach Metall abgeschieden werden kann. Die Bekeimung entfällt somit.

@Godwael: Das Angebot mit SciFinder nehm ich gern an. Ich schick Dir aber noch einmal ein PN, falls Du das hier nicht mehr liest.
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