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Alt 19.08.2006, 19:22   #5   Druckbare Version zeigen
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AW: Gleichung auflösen

Ich arbeite unter Abzug. Der Prof geht wohl davon aus, das "verdunstender" H2S wohl 100%ig abgesogen wird und keine Gefahr darstellt. Deshalb soll ich berechnen, was "aussprudelt" - das hält er für gefährlich.

Ich dosiere 0,05mol/L als Überschuss, der Rest wird sowieso für die Fällungsreaktion verbraucht. Von daher besteht eh keine Gefahr, noch dazu bei pH-Werten von rund 12 - 13 (geschätzt).

Aber der Typ will unbedingt diese Rechnung als Gefahrenanalyse im Text meiner Abschlußarbeit haben, was soll ich schon machen außer ihm zu liefern , was er will ?! Daß er es selber nicht berechnen kann heißt nicht, daß er es nicht trotzdem haben will.

Nun weiß ich noch nicht genau, welche Na2S-Lösung ich mir ansetzen werde, aber sie wird wohl zwecks sinnvoller Dosierbarkeit so ca 1molar sein und um ihren pH-Werteinfluß auf das Gemisch zu minimieren, werde ich den pH-Wert vorher so in etwa auf den des jeweiligen Versuchs-pH.
Einmal will ich bei 11,5 pH ne Fällung testen (HS-Bereich, wie im Mortimer vorgeschlagen), einmal bei 13,5 (S-Bereich, wie auf den ersten Blick als sinnvoll zu vermuten).

Ich weiß, daß in diesem pH-Bereich kein (nahezu, aber eben doch ein bißchen) H2S vorliegt. Dieser unbedingte Drang, diese Spuren an H2S zu berechnen ist wiegesagt nicht auf meinen Mist gewachsen.

Also um mal auf den Punkt zu kommen:

Wie berechnet man bei einem eingestellten pH von 11,5 (im Versuchsgemisch und in der Na2S-Lösung) bei einer Überschussdosierung von 0,05 mol/L Na2S den H2S-Anteil und darauf aufbauend den evtl ausgasenden Anteil?



Sorry für diese ewig dämlichen und mir scheinbar vollig nutzlosen Fragen! Ich wäre echt gerne weniger nervig und zeitraubend, ehrlich!

Dave
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