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Alt 10.07.2006, 20:14   #3   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.536
AW: Mikrotiterplatten Reader

Bevor man irgendwas überlegen kann:
Was für ein Gerät hast Du wirklich? ELISA kenne ich eigentlich nur mit Mikrotiterplatten-Fotometern, wobei man im Endeffekt die Bildunge eines Farbstoffs messen kann. Hast Du so ein Mikrotiterplatten-Fotometer, oder ein richtiges Mikrotiterplatten-Fluorimeter zur Verfügung?

Mikrotiterplatten-Reader kannst Du allgemein überall da einsetzen, wo man viele Proben und / oder kleine Probenvolumina hat und fotometrisch oder fluorimetrisch messen will. Je nach Fragestellung und Methode kann es dann vorteilhaft sein, Fluoreszenz oder Extinktion zu messen:
Bei ELISAs verwendet man oft Peroxidase-gekoppelte Antikörper, die dann die Bildung eines Farbstoffs katalysieren, letzeren kann man dann fotometrisch bestimmen. Auch die meisten Protein-Bestimmungsmethoden beruhen auf Farbreaktionen, so dass man fotometrisch misst.
Wenn man dagegen Aktivitäten von Protein-abbauenden Enzymen messen will, kann man gut Fluoreszenzfarbstoff-gekoppelte Substrate verwenden, bei denen der Floureszenzfarbstoff erst nach Spaltung des Substrates aktiv ist. Auf diese Weise kann man nicht nur allgemein proteolytische Aktivität nachweisen, sondern auch Aktivität ganz spezifischer Proteasen, wie die der Caspasen oder der Proteasomen.

Gruß,
Zarathustra
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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