Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 18.04.2002, 18:30   #6   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Ja, das ist richtig.@Conan

Also ein "Teilchen" zu beschreiben wäre schwierig, weil es ja keine Alaun-Moleküle gibt. Es handelt sich um einen Ionenkristall, von daher müssen wir schon das Gitter beschreiben.

Von den oktaedrisch angeordneten 12 H2O umgeben 6 in lockerer Bindung das einwertige und 6 in festerer Bindung das dreiwertige Kation.
Die K+- und die Al3+ -Ionen bilden je ein kubisch-flächenzentriertes Gitter mit einer Verschiebeung der Anfangspunkte. Die übrigen Atome sind länge bzw. um die trigonalen Achsen zwischen je einem K+- und einem Al3+-Ion angeordnet.
Dabei folgen von einem K+-Ion ausgehend wahrscheinlich 3 O-Atome des Kristallwassers in einer dichten Kugelpackung, dann das SO42--Ion als eine tetraedrische Kugelpackung der O-Atome um das S-Atom mit der Spitze des Tetraeders gegen das K+ und darauf wieder eine dichte Kugelpackung von weiteren 3 O-Atomen des Kristallwassers in der Nähe des Al3+-Ions.

Die Alaune kristallisieren in Oktaedern und Würfeln von teilweise beträchtlicher Größe.

Bei Bedarf kann ich auch noch ein Bild einscannen, dann kannst Du Dir auch was darunter vorstellen.

Geändert von Last of the Sane (18.04.2002 um 18:33 Uhr)
  Mit Zitat antworten
 


Anzeige