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Thema: Chemie
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Alt 18.06.2006, 20:07   #3   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Chemie

Nö-in der ersten Serie der Übergangsmetalle hast du von Sc bis Zn zehn Elemente. Das entspricht der maximalen Elektronenzahl, die die 3d Orbitale aufnehmen können. Nach Ar wird bei K ja das nächste Elektron nicht in ein 3d Orbital gepackt, sondern in 4s. Erst nach Calcium mit der Konfiguration [Ar]4s2 "erinnert" sich die Natur, dass wir ja noch Platz in den 3d Orbitalen haben. Von einem Element zum nächsten kommt also immer ein Elektron ins 3d Orbital hinzu : Sc hat 3d1, Ti 3d2 und so fort, mit zwei Unregelmässigkeiten bei Cr (3d54s1 statt 3d44s2)und Cu (3d104s1 statt 3d94s2), die mit der besonderen Stabilität des halbgefüllten bzw ganzgefüllten d Orbitals zu tun haben.

Man memorisiert also einfach die Reihenfolge der Übergangsmetalle und dann kann man ihre Elektronenkonfiguration (und natürlich die ihrer Ionen) selbst ableiten.

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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