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Alt 11.05.2006, 08:49   #6   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: Nachteile zu hoher Zufuhr von Phosphat Ionen auf Menschen und Gewässer

Zitat:
Zitat von Chemie_N000b
Glaubst du ernsthaft, dass ich sowas kann??
Oder machst du das nur, um mich zu ärgern?? :P
Och...
Nee. Ernsthaft. Phosphationen reagieren nicht sauer, sondern recht alkalisch:
PO43- + H2O <===> HPO42- + OH-
In Flüssen und Seen liegt aber immer ein dermaßener Überschuß an Wasser vor, daß die Konzentrationen von Phosphat oder Hydrogenphosphat oder auch Dihydrogenphosphat viel zu gering sind, als daß sie den pH-Wert der Gewässer merklich verändern könnten. Zudem ist eine Mischung von Hydrogenphosphat und Dihydrogenphosphat (und genau das wirds sein, was in nem See rumschwimmt) als Puffersystem für pH = ca. 7 bekannt.
Also vergiß das pH-Argument. Die Eutrophierung ist das Schlimme.

Andererseits: Wenn Du Dein Profil mal halbwegs ausgefüllt hättest, hätte ich gleich wissen können, auf welchem Niveau man Dir antworten soll. Ich weiß immer noch nicht, ob du in der zweiten Klasse oder kurz vor Abgabe der Doktorarbeit stehst... Im letzteren Fall würde ich mich für weitergehende Erkenntnisse im Bereich der Poloniumhydride interessieren!

@Ikarikun: Sulfat in Gewässern fällt ersma zu großen Teil als Gips aus, weil Calciumionen immer auch rumschwimmen. Der Rest an Sulfat, der laut Löslichkeitsprodukt von Gips in Lösung bleiben muß, ist recht indifferent: hat keine eutrophierende Wirkung wie Nitrat oder Phosphat, ist nicht giftig und nicht krebserregend (da gäht der Flußkrebs nur leise).
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Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau
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