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Alt 10.05.2006, 14:29   #5   Druckbare Version zeigen
buba Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.460
Die Formel 2n2 gibt die theoretisch maximale Zahl an Elektronen in einer "Schale" an. Daraus darf man nicht schlussfolgern, dass beim Wechsel zur nächsten "Schale" alle möglichen "Plätze" tatsächlich mit Elektronen "belegt" wurden. Elemente der M-"Schale" können laut Formel insgesamt bis zu 28 Elektronen aufnehmen. Tatsächlich sind es maximal 18 Elektronen (beim Argon). Das liegt daran, dass es sowohl innerhalb einer "Schale" als auch zwischen zwei "Schalen" Bereiche unterschiedlicher Energie gibt. Man spricht von Orbitalen, die ein moderneres Konzept darstellen und die du in der Schule noch kennenlernen wirst.
Im PSE werden s-, p-, d- und f-Orbitale mit Elektronen belegt, in der Theorie gibt es noch g-Orbitale, h-Orbitale usw.
Theoretisch könnten schon ab der M-"Schale" die fünf 3d-Orbitale mit insg. 10 Elektronen besetzt werden, aber die 3d-Orbitale liegen energetisch so hoch, dass es günstiger ist, erst die 4s-Orbitale zu besetzen. Das ist bei K und Ca der Fall, dann werden erst die 3d-Orbitale besetzt.
Xenon sollte laut der einfachen Formel maximal 110 Elektronen aufnehmen können. Davon muss man 18 Elektronen für unbesetzte 5g-Orbitale, 14 Elektronen für unbesetzte 5f-Orbitale, 10 Elektronen für unbesetzte 5d-Orbitale und 14 Elektronen für unbesetzte 4f-Orbitale abziehen. Übrig bleiben 54 Elektronen.
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