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Alt 07.05.2006, 22:21   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Flammenfärbung Barium / Strontium

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied
Ich meine, dass es sinnvoller ist, Magnesiastächen abzubrechen um die anhaftende störende Substanz vom Vorversuch zu entfernen und nicht solange zu glühen, bis diese vollständig verdampft ist.
Ich meine sogar, dass diese Verfahrensweise letztlich auch weniger Kosten verursacht.
Kosten für Brandsalbe und Pflaster aber nicht mit eingerechnet : wie oft glaubst du, dass ich mir nach Ihrer Vorgehensweise die Finger aus purer Ungeduld verbrannt habe ?
Zitat:
Wer das Ausglühen nicht scheut,ist mit einem Platindraht besser dran. Die Farbwirkung ist m.E. deutlich besser zu erkennen,
Diese Flammenfärberei taugt doch eh nichts. Es sollte schon ein Funken- oder Bogenspektroskop bereit stehen. Alles andere ist doch wirklich Chemie aus dem vorletzten Jahrhundert...
Zitat:
Carbonate eignen sich relativ schlecht für die Flammenfärbung. Man sollte sie mit HCl(konz) in der Weise befeuchten, dass man das Magnesiastäbchen/den Pt-Draht zuerst in HCl taucht, bevor man Substanz aufnimmt.
Jo. Wollte nur wg bms Vorbehalten keine genaueren Anleitungen geben.
Eine schönere Variante ist folgende : Man lege Gurken statt in NaCl-Essig in SrCl2-Essiglösung. In die beiden Gurken sticht man beidseitig einen Eisennagel als Elektrode und jagt so ein paar A hindurch : Gurke beginnt rot zu glühen. Genaugenommen habe ich das mit SrCl2 nie probiert, aber mit Lithiumgurken geht's !

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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