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Thema: Diaphragma
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Alt 30.04.2006, 14:38   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Diaphragma

Eine Goretex-Membran?
Zitat:
In hauchdünnen Schichten findet PTFE als Gore-Tex Verwendung, einer Membran mit feinsten Poren, die groß genug sind, um Wasserdampf durchzulassen, nicht aber Wasser in flüssiger Form. Daraus kann wasser- und winddichte Bekleidung hergestellt werden, die trotzdem die Hautfeuchtigkeit nach außen abgeben kann.
Gore-Tex ist der Handelsname für eine aus PTFE bestehende Membran, die zur Beschichtung von Textilien verwendet wird. Die folgenden Angaben stammen vom Hersteller W. L. Gore & Associates, Newark, Delaware.
Im Jahre 1969 entdeckte der US-Chemiker Bob Gore eine ganz besondere Form der Verarbeitung von PTFE (Polytetrafluorethylen). Dadurch wurde es möglich, die besonderen Eigenschaften dieses Polymers auf textile Produkte zu übertragen. Dieses Verfahren bestand zum Teil darin, das PTFE mechanisch zu expandieren, um eine mikroporöse Membran zu erhalten. Somit wurde die ePTFE-Membrane geschaffen.
Es werden nur kleine Mengen des Polymers benötigt, um diese luftige, gitterartige Struktur zu schaffen. Das Verfahren wird dadurch hocheffizient.
Gore-Tex-Membranen werden heutzutage in praktisch allen Oberbekleidungsteilen verarbeitet, und ebenso in Schuhen, um die Gelände-Ausrüstungsteile wasserfest zu machen. Die Atmungsaktivität wird allerdings in der Produktwerbung meist stark übertrieben dargestellt. Bei starker körperlicher Belastung ist keine Membran in der Lage, die dabei entstehenden Schweißmengen vollständig abzuführen. Durch 1 m2 Membran können 200–290 g Dampf pro Stunde entweichen, bei extremer Belastung sondert der Körper allerdings bis zu 2 l Schweiß pro Stunde ab. Bei feucht-warmem Wetter funktioniert die Klimamembran nur noch sehr eingeschränkt.
In der Medizin werden Gore-Tex-Transplantate und Patchmaterialien in der Herz- und Gefäßchirurgie, bei Bruchsackbildungen (Hernien) und in der Ophthalmochirurgie bei tiefen Hornhautgeschwüren eingesetzt.
und

Zitat:
PTFE zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus:
  • PTFE ist sehr reaktionsträge. Selbst aggressive Säuren wie Königswasser können PTFE nicht angreifen. Der Grund liegt in der besonders starken Bindung zwischen den Kohlenstoff- und den Fluoratomen, da Fluor das Element mit der stärksten Elektronegativität ist. So gelingt es vielen Substanzen nicht, die Bindungen aufzubrechen und mit PTFE chemisch zu reagieren.
aus http://de.wikipedia.org/wiki/Goretex

So schlecht ist die Idee gar nicht.

Geändert von bm (30.04.2006 um 14:46 Uhr)
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