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Alt 26.04.2006, 15:06   #5   Druckbare Version zeigen
nur_so  
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Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Fragen zur Komplexchemie

Ich weiß, daß die MO-Theorie die beste ist aber damit wollte ich mich eigentlich nicht beschäftigen und hoffte den Großteil der Informationen auch aus den Theorien unterhalb der MO Theorie zu erhalten...
Was die LCMO vs Hybridisierung angeht ist es doch nicht so tragisch, so wie ich das sehe, werden bei der LCMO die d- und s- nd p- Orbitale des Zentralions mit den p oder s-Orbitalen der Liganden "zusammengeschmissen" und was am Ende rauskommt ist so ähnlich wie wenn man vorher versucht Hybridorbitale am Zentralion zu bilden und diese Bindungen eingehen zu lassen (nur daß man dann vielleicht besseren Überblick hat über irgendwelche symetrieverbotenen Zustände bekommt.

Zu besseren Verständnis:
Was ich mit Außen und Innenbahntyp meinte, war daß es entweder die Möglichkeit gibt die d-Orbitale für die Bindung zu nutzen, die bereits von den Elektronen des Metalls verwendet werden (also 3d) z.B. in [Ti(H20)6]3+ oder in [Fe(CN)6]2+ wobei dabei erst die ursprünglich gleichmäßig verteilten Elektronen gepaart und zusammengepackt werden, um 2 leere Orbitale zu erhlaten, dabei verändert sich dann auch das magnetische Verhalten

oder es werden die d-Orbitale der nächsten d-Schale (4d) genutzt. [Fe(H2O6]2+ wobei sich das magnetische Verhalten nicht ändert.
Wie gesagt, die Valenzbindungstheorie konnte nicht erklären warum, die Ligandenfeldtheorie kann, macht sich dann aber nicht mehr die Mühe zu erklären WIE die Bindung dann realisiert wird...

Ist das das selbe wie "outer-orbital und inner-orbital-Komplexe"? Keine Ahnung ob das noch gelehrt wird, in den Büchern steht es noch und zwar nicht in der Chemiegeschichte sondern gleich vor der Ligandenfeldtheorie. Z.B. Riedel.
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