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Alt 24.04.2006, 14:21   #1   Druckbare Version zeigen
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Erhöhung des Dipolmoments führt zur Bindungsverlängerung?

Folgende Situation (geht um wasserstoffbrücken; aber das nur am Rande; sollte ja ein allgemeines Prinzip sein):

Aus dem nichtbindenden HOMO eines Sauerstoffs(Proton-akzeptor) wird Elektronendichte auf das das antibindende Sigma*-Orbital (LUMO) des Protonen-donors übertragen. Es geht jetzt um die Begründung, wieso die des Protonendonors zum Proton verlängert wird/abgeschwächt wird.

Ich habs mir schlicht so erklärt, dass die sigma-elektronen der Protondonor-Proton Bindung angehoben werden---->Bindungsverlängerung; und die Elektronen des HOMOs des Sauerstoffs abgesenkt.

Jetzt hab ich aber in einem Artikel gelesen; das die Erhöhung des Donor-Dipolmoments zur Verlängerung der Bindung führt.

(weiter unten steht dann noch, dass bei einen wenigen System wie in Halogenwasserstoffen die Erhöhung des Dipolmoments zur Verlängerung zur Bindungskontraktion führt.)

Ja, und spätestens hier raff ich gar nix mehr; für mich war das bisher eine Fausregel; je höher das Dipolmoment, dest kürzer die Bindung.

Markus, auf Hilfe hoffend.

Geändert von MarkusW (24.04.2006 um 14:28 Uhr)
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