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Alt 06.04.2006, 23:42   #23   Druckbare Version zeigen
BU Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.504
AW: Fe(II) + NH3 konz

Durch Erhitzen gehen die Hydroxide (Fällungsform)
in Oxide (Wägeform) über.
Die Fe-Hydroxide sind nicht-stöchiometrisch zusammengesetzt
und deshalb ungeeignet als Wägeformen in der quantitativen Analyse.
In der Natur gibt es relativ stabile Fe-Hydroxysilicate
als Kristalle, dies beruht im wesentlichen auf dem geringen
Löslichkeitsprodukt und den niedrigen Temperaturen, die eine
Abspaltung von Wasser unwahrscheinlich machen.

Fe(OH)2 ----> FeO + H2O

2 Fe(OH)3 ----> Fe2O3 + 3 H2O

Magnetit entsteht nicht bei der Fällung,
ein "hohes magnetisches Moment" hast du gewiß nicht
mit feuchten Eisen(hydr)oxiden bestimmt?

Hydroxidfällungen (anderer Metallkationen) werden auch
in die stabileren Wägeformen der Oxide, z.B. Al2O3 u.v.a.,
überführt.
Die sicherste und genaueste Fe-Bestimmungsmethode ist
die saure Titration von Fe3+ mit EDTA.

Geändert von BU (06.04.2006 um 23:51 Uhr)
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