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Alt 14.03.2006, 17:39   #20   Druckbare Version zeigen
Lucifer  
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Beiträge: 12
AW: Orbitaltheorie und Absorption

also soweit erklär ich mir das ganze:
die elektronen, die sich in einer pi-bindung befinden, sind in der lage von dem normalen pi orbital (lumo) in das antibindende pi* orbital (homo) zu wechseln und nehmen dabei eine charakteristische energie auf. in konjugierten systemen bilden sich delokalisierte elektronen, dadurch sinkt die energiedifferenz zwischen lumo und homo, dadurch steigt die wellenlänge der absorbierten strahlung.
wenn sich nun durch einfluss von UV licht ein isomer des beta carotin bildet, bekommt die struktur einen "knick", die pi bindungsorbitale sind nichtmehr parallel und es kann sich kein delokalisiertes system ausbilden (oder ein weniger delokalisiertes system), also sinkt die absorbierte wellenlänge (unter 400nm) und der stoff erscheint farblos.
dabei ist nur die frage, welchen einfluss das delokalisierte system hat bzw woher der kommt. woher weiss man überhaupt die wellenlänge der absorption? durch die eigenwellenlänge die das elektron aufgrund seines wellencharakters besitzt?
muss ich, um diese fragen zu klären, die schrödingergleichung verstehn?
und wo genau liegt der einfluss von singulett und triplett zuständen? kann sich die absorption statt dem wechsel der orbitale auch in einem wechsel der/des spin auswirken?

Geändert von Lucifer (14.03.2006 um 17:44 Uhr)
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