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Alt 26.02.2006, 21:22   #5   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
Moderator
Beiträge: 12.173
Blog-Einträge: 12
AW: Benzolchemie: Herstellung von p-Dinitrobenzol

Zitat:
Liege ich richtig, dass das daran liegt, dass das NO2 einen -I-Effekt ausübt (da elektronegativer) und daher der Zweitsubstituent in die Meta-Stellung dirigiert wird, da dort noch relativ gesehen genug Elektronendichte vorliegt?
Fast. Es ist kein induktiver, sondern ein mesomerer Effekt.
Hier ist das genauer erläutert. Da steht auch drin, wie das bei der Aminogruppe funktioniert.

Zitat:
Das heißt: Aus NO2 wird NH2, somit aus Nitrobenzol Anilin, womit man dann weiter machen kann um p-Dinitrobenzol zu bekommen, richtig so?
Jup, das stimmt so.
Dinitrobenzol selbst hatten wir im Forum auch noch nicht, glaub ich, aber Lithiumaluminiumhydrid dafür reichlich...
Welches Reduktionsmittel du genau nimmst, ist auch nicht so wichtig. Wenn du eins vorgegeben hast, nimm das.

Zitat:
Ist das der gleiche Mechanismus wie die Nitrierung von Benzol?
Ja.

Zitat:
Ist es so, dass das Kaliumpermanganat Sauerstoff frei gibt, welches sich einerseits an den Stickstoff hängt und sich andererseits mit den frei werdenen H-Atomen zu H2O verbindet?
Ja. Die Details hängen aber von den genauen Rk.-Bedingungen ab.
__________________
Gruß,
Fischer


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