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Alt 21.01.2006, 21:01   #10   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Theorie von Kossel über Oxosäuren

Zitat:
In meinen Lösungen steht für Phosphor eine Formalladung von +V und für Schwefel +VI.
Dann wurde hier Oxidationszahl und Formalladung verwechselt. (Das Ergebnis bzgl. einer Aussage zur Säurestärke wäre aber das selbe).

Zitat:
Sind also +V und +VI die Oxidationszahlen und 1+ und 2+ die Formalladungen von Phosphor und Schwefel? Oder wie kann ich das nun verstehen?
Richtig, Phosphor in der Phosphorsäure Oxidationszahl +V und Formalladung +1.
Schwefel in der Schwefelsäure: Oxidationszahl +IV und Formalladung +2

Zitat:
Übrigens hat Phosphorsäure ein P=O Bindung!
Das ist die übliche Schreibweise (Schwefelsäure hätte da 2 S=O-Bindungen).
In diesem Fall wären die Formalladung für P und S aber jeweils 0.
Der Name Kossel weist für mich eindeutig darauf hin, dass diese Schreibweise nicht gemeint ist, sondern dass man die Oktettregel beachten muss. Dann kann man keine P=O oder S=O Bindungen bilden und es ergeben sich obige Lewisformlen.

Zitat:
Zitat von Schina
Aber, wie kommst du auf diese Formalladungen?
Da kannst Du Deinen Rechenweg für nehmen.

Elektronen im Grundzustand - nichtbindende Elektronen - 1/2 * bindende Elektronen.

Macht für Phosphor: 5 - 0 - 1/2*8 = +1
Macht für schwefel: 6 - 0 - 1/2*8 = +2
__________________
Gruß belsan

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