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Alt 21.01.2006, 19:51   #2   Druckbare Version zeigen
Allchemist Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.129
AW: Vergleich der Härte von Wasser

Zitat:
Zitat von Bambi
Hallo!
.
Sie nutzen dazu eine Seifenlösung. Diese wirdeinfach in das Becherglas das mit etwas wasser gefüllt ist gegeben und geschüttelt. Wenn ich stabiler Schaum bildet ist der Versuch zu ende und es kann abgelesen werden wieviel Seifenlösung benutzt wurde.:
Die Bestimmung mit eth.Seifenlösung ist die nach Boudron und Boudet
Man verwendet dazu ein Schüttelkölbchen (zylindrischer Kolben mit Stopfen und Volumenskala für 10, 20, 30, 40 ml) und eine spezielle Bürrette, die gleich in °dH kalibriert ist. Schau mal bei www.omikron.de rein, da gibt es solche Sätze.

Zitat:
Zitat von Bambi
Jetzt die Frage: Hat jemand von euch eine Tabelle um die Werte dann abzulesen? Also wenn jetzt z. B. 10 ml Seifenlösung benutzt wurde. welchen Wert nimmt das dan ein?
:
wenn Du ne selbst gemachte Seifenlösung verwendest, müßtest Du ein Eichreihe erstellen. CaHC03 einwiegen und in destilliertem Wasser
lösen. Verschiedene Härten einstellen und jeweils schütteln. Verbrauch über Härte abtragen.

Zitat:
Zitat von Bambi
weich - unter 1,3; mittelhart - 1,3 bis 2,5; hart - 2,5 bis 3,8;sehr hart - über 3,8

Und wie hängt der °dH (deutsche Härtegrad) mit der Tabelle zusammen?
Der °dH hat ganz andere werte als die obere Tabelle.
Ich vermute mal, das die Werte den Verbrauch an Seifenlösung darstellen.
Der °dH hängt mit dem Verbrauch an Seifenlösung ganz ein fach über die Stöchiometrie zusammen. Die Seife als Natriumsalz höherer Fettsäuren bildet mit den Härtebildnern Calcium und Magnesium schwerlösliche Kalkseife, die ausfallen und für die Schaumbildung somit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Das Problem dabei ist, dass die als Kernseife, Kosmetikseife oder Schmierseife üblichen Seifen einen Mix aus Na- und K- Salzen
aller möglichen geradzahligen Fettsäuren von C10 bis C24 enthalten.
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