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Alt 01.01.2006, 18:13   #1   Druckbare Version zeigen
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Aufgabe zu chemischen Gesetzen

Hallo,

ich habe eine Aufgabe versucht zu lösen, bin mir aber nicht sicher, ob ich sie richtig verstanden habe und meine Ansätze somit richtig sind.
Die Aufgabe lautet:
Erklären Sie einem Skeptiker mit Hilfe der einfachen Atomtheorie das folgende, beobachtbare Verhalten:
a) Das Gesetz der konstanten Zusammensetzung
b) Das Gesetz der Äquivalentverhältnisse
c) Das Gesetz der multiplen Proportionen

Meine Ansätze:
Ich war mir nicht sicher was mit der "einfachen Atomtheorie" gemeint sein soll, also hab ich angenommen, dass damit eine Erklärung auf der Teilchenebene gemeint ist. Hoffe das war richtig.

a) Gesetz der konstanten Zusammensetzung bzw. der konstanten Proportionen:
"Das Gewichtsverhältnis zweier sich zu einer chemischen Verbindung vereinigender Elemente ist konstant"
Diese Aussage kann mit verschiedenen Molekülverbindungen bewiesen werden.
z.B. vereinigen sich stets 2 Wasserstoff-Teilchen mit einem Sauerstoff-Teilchen zu H2O.
Allerdings gilt dies nur für stöchiometrische Verbindungen. Bei nichtstöchiometrischen Verbindungen, z.B. FeS (geschönte Formel), ist die genaue Zusammensetzung der Elemente nicht genau festgelegt.

b) Gesetz der Äquivalentverhältnisse:
"Elemente vereinigen sich stets im Verhältnis bestimmter Äquivalentmassen zu chemischen Verbindungen"
Wenn ich diese Aussage richtig verstanden habe, so bezieht man sich auf die relative Atommasse. D.h. 2g H vereinigen sich 16g O (2:16) bzw. 1:8.

c) Gesetzt der multiplen Proportionen:
"Geht ein Element B mit einem Element A mehr als eine Verbindung ein, so unterscheiden sich die Massen von dem Element B, die sich mit einer vorgegebenen Masse von Element A vereinigen, nur um ganzzahlige Faktoren"
Dazu habe ich ein Beispiel bei den Stickoxiden gefunden:
N2O: 28,02:16 = 1 : 0,57 = 1 : (1*0,57)
NO : 14,01:16 = 1 : 1,14 = 1 : (2*0,57)
usw.
Das bedeutet, egal wieviele Teilchen der 2 Elemente in der Verbindung sind, die Masse des Elementes B unterscheidet sich nur um ganzzahlige Faktoren (wie oben ja auch schon beschrieben).
Wenn die Masse des Elementes A immer konstant bleibt (in diesem Fall = 1) dann wird ja auch immer durch den selben Faktor bzw. durch ein Vielfaches des selben Faktors geteilt x*14,01. Ebenso ändert sich die Masse des Elementes B nur um ganzzahlige Faktoren x*16.
Stimmt die Erklärung und reicht das für einen Beweis aus?

Hoffe jemand von euch kann mir weiter helfen...
Danke schonmal im Vorraus

Gruß
Tanja
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