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Thema: Bindungsarten
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Alt 20.12.2005, 13:18   #1   Druckbare Version zeigen
Brüller Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 2
Bindungsarten

Moinsen,

mir wurde letztens die Frage gestellt, warum elementares Chrom ein Metall und Selen ein Nicht-Metall ist. Es hängt irgendwie mit der Bindugsart zusammen. Metalle z.B. Aluminium bilden ein symetrisches Kristallgitter aus den Ionenrümpfen und eine Elektronen Wolke - aus den 3 Valenzelektronen.
Da Chrom die Elektronenkonfiguration s2 d4 hat stellt sich mir die Frage, ob die Elektronenrümpfe 6fach positiv geladen sind (wenn man vom Elektronenwolkenmodell ausgeht) oder ob die d- oder s-Elektronen nicht daran beteiligt sind.
Warum kann man bei Nicht-Metallen (z.B. Selen s2 p4 -> Ketten/Ringe) nicht auf die selbe Weise argumentieren? Muss da die Oktettregel hinzugezogen werden? Wann kann man welches Modell heranziehen?
Ein weiteres Beispiel Kohlenstoff. Als Graphit ist das C-Atom dreifach kovalent gebunden (über 6 Elektronen) und hat ein freies Elektron pro Atom, folglich eine Elektronenwolke (ist ja ein guter leiter ENTLANG der Schicht). Ist es eine Wechselwirkung der freien Elktronen einer Schicht mit der nächsten Schicht, die die Schichten zusammenhält (erklärbar über MO-Theorie)? Da es im Diamanten vier kovalente Bindungen sind, ist hier ja die Oktettregel erfüllt. Also noch mal zurück zur eigentlichen Frage: Warum muss elementares Selen die Oktettregel erfüllen und wenn es bei Chrom auch so ist, wie macht es das?

Schönen lieben Dank und frohe Weihnachten.
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