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Alt 17.12.2005, 20:19   #33   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Frage zum Atombau

Zitat:
Zitat von thomas463
Es gab mal einen genialen Physiker: Werner Heisenberg der auf die Frage, wie man sich ein Atom vorstellen könne nur antwortete: "Versuchen Sie es gar nicht erst!" die Heutigen , vll aber auch falschen Atommodelle kann man nur noch mit sehr komplizierten formeln darstellen.

Für solche darstellungen wurden früher ((und teilweise) auch noch immer heute) , die manchmal nicht ganz genauen modelle entwickelt, z.b. Bohrsches Atommodell und Orbitalmodell, jedoch was genaueres wird eigendlich nie gebraucht.

Also machen wir besser, was der Herr Werner Heisenberg sagte.
Nichts gegen den guten Heisenberg, aber das ist eine typische Physikerantwort, die zum Verständnis nicht viel beiträgt und nicht wirklich weiter hilft.
Ohne eine irgendwie geartete Vorstellung von Atom, die sicher auch Herr Heisenberg hatte, sollte man den Begriff eigentlich gar nicht verwenden. Ein Atom ist ein Baustein von Materie, eine mathematische Funktion ist das nicht. Wenn es also Atome gibt dann sollte auch eine Vorstellung davon möglich sein, so unvollkommen die im Detail auch ist.

Die Frage ist viel mehr wie muss die Vorstellung aussehen damit man mit ihr Arbeiten kann und sie dennoch möglichst nahe an dem ist, was uns die mathematischen Formalismen der Physiker sagen oder eben gerade nicht sagen.

Die Aussage ein Atom läßt sich nicht durch Einelektronenwellenfunktionen (Orbitale) darstellen sondern nur mit einer Gesammtwellenfunktion, die wiederum nicht "anschaulich" dargestellt werden kann, ist aus streng physiklischer Sicht sicher richtig. Bringt aber nichts. Damit läßt sich kaum etwas erklären.
__________________
Gruß belsan

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Geändert von belsan (18.12.2005 um 17:04 Uhr)
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