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Alt 14.12.2005, 23:00   #2   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.285
AW: Molenbruch-Rechnung

ich hab auch den ganzen abend drüber nachgedacht ..aber ich glaube ich kann den angegeben rechenweg nun nachvollziehen:

Sagen wir mal der Meteorit ist viel zu gross und zu schwer um ihn zu wiegen ...
deshalb sollt ihr seine masse berechnen

also nehmen wir mal an, wir wissen er besteht aus 50 massenprozent eisen und nickel und wir nehmen von dem meteorit eine probe von 100 g:
--> 50g Fe und 50g Ni
Teilt ihr das durch die Molare Masse erhaltet ihr jeweils die Stoffmenge des Eisens und des Nickels sowie des Meteoritengemisches in 100g.
Klar, nun wiegt der Meteorit nicht nur 100g, sondern X g aber die Stoffmengenverhältnisse sind in 100g genauso wie in den gesucht X g.
Daher bildet man durch den Molenbruch die Stoffmengenverhältnisse, die unabhängig sind von der getesteten Masse.
--> Multipliziert mit der Dichte + Addition von beiden Produkten --> mittlere Dichte des Meteorits
--> Über V=4/3*pi*r3 und rho = m/V rechnet man die Gesamtmasse des Meteoriten aus.

Nun warum kann man direkt durch die Gewichtsprozent teilen:
In meinem Weg oben, bestimme ich erst die Stoffmenge "in klein" und stelle dann verhältnisse auf. Man kann diese beiden Schritte auch vereinen zu einem und direkt die Gewichtsprozent teilen.

So ich hoffe das stimmt so und ich konnt helfen.
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