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Alt 06.12.2005, 14:49   #18   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Frage zum Atombau

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied
Im Übrigen wollte ich mit meinem letzten Beitrag auch ein atmosphärisches Zeichen setzen ...
Habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Zitat:
Eine solche Diskussion hat aber nur dann Sinn, wenn auch ich bereit bin, mein "Vorurteil" in Frage zu stellen ...
Meine Position entspricht sicher eher der von ricinus, wobei ich anderen Ansätzen durchaus interessiert zuhöre, da die Erfahrung zeigt, dass doch einige Ansichten gibt, die wohl eher aus Tradition denn auf einer echten sachlichen Grundlage vertreten werden bzw. die man nicht auch anders sehen könnte.
Zitat:
Soweit kenne ich mich wohl, dass ich mich in Fachfragen nur wirklich exakten Argumenten beuge. Hinweise auf angebliche Erkenntnisse dritter haben für mich keinerlei Beweiskraft. Nicht einmal dann, wenn die von mir besonders verehrten Herren EINSTEIN oder FEYNMAN dafür in Anspruch genommen würden.
Andererseits sind auch rein mathematische Argumente geeignet, mich in Harnisch zu bringen ...
Hier müssen Sie mir eine gewisse "Obrigkeitshörigkeit" zugestehen, da ich für mich nicht in Anspruch nehmen kann alle diesbezgl. Aussagen im einzelnen nachgeprüft zu haben.
Ob sich überhaupt jemand beugen muss wird man sehen. Zunächst müssten Argumente geliefert werden, die geeignet sein könnten den "Mainstreem" zu überzeugen, bzw. die vielleicht auch erst einmal die Notwendigkeit einer "ganzheitlichen Sicht" deutlich herausstellen.

Zum Thema:
Alle wie auch immer gearteten Wechselwirkungen zwischen Atomen oder Molekülen haben ihren Ursprung in Kern und Elektronenhülle (mehr ist ja auch nicht da; Gravitation kann man vernachlässigen).

Diese Wechselwirkungen führen bei Annäherung zu "gebundenen" Zuständen.

Diese "gebundenen" Zustände unterscheiden sich phänomenologisch im Grad der Annäherung der Bindungspartner und in der Bindngsenergie bzw. Tiefe der Potentialkurve.

Ist also zunächst die Frage ob diese Unterschiede eine unterschiedliche Beschreibung bzw. eine Kategorisierung rechtfertigen.

Vielleicht nicht. Dann wäre zu klären wie z. B. die "interatomaren" Abstände im festen Helium von rund 300 pm und im Wasserstoff von 74 pm einerseits und die "Wechselwirkungsenergien" im "He2" (Gasphase) von rund 4 kJ/mol und H2 von rund 400 kJ/mol zu interpretieren sind, bzw. ob dies nur graduelle Unterschiede sind, denen die selbe Art der WW zu Grunde liegt.

Sie deuteten in Punkt 2.) Ihres vorvorigen Beitrags an, dass Bindungslänge und Bindungsnergie im Falle des H2 wohl nur über eine quantenmechanische Betrachtung hinreichend beschrieben werden können.

Bleibt also die Frage ob es prinzipielle bzw. kategorisierungswürdige Unterschiede zur WW im "He2" gibt.
__________________
Gruß belsan

Fachfragen bitte im Forum stellen und nicht per PN.

Geändert von belsan (07.12.2005 um 02:56 Uhr)
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