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Alt 16.11.2005, 10:45   #5   Druckbare Version zeigen
pyro-AG Männlich
Mitglied
Beiträge: 147
AW: Platinieren von Platinelektroden ... aber wie?

Ich habe hier etwas:

Zitat:
Zum Zwecke der Platienierung wird das peinlich gesäuberte Gefäß mit einer Lösung von 3g H2[Pt(Cl)6] und 25mg Bleiacetat in 100ml destiliertem Wasser gefüllt. Die beiden Elektroden werden leitend verbunden und möglichst genau in der Mitte des sie trennenden Zwischenraumes wird eine Platinhilfselektrode eingeführt. An diese als Anode und an die miteinander verbundenen Gefäßelektroden als Käthode wird eine Spannung von 4V gelegt, worauf die Lösung mit einer Stromdichte von von Höchstens 30mA/cm² Elektrodenfläche (einseitig gemessen) etwa 10 Minuten lang elektolysiert wird. Dann wird die Platinierungslösung entfernt, das Gefäß mit verdünnter Schwefelsäure gefüllt und durch nochmaliges kurzes elektrolysieren der noch an den Elektroden anhaftende Rest von H2[Pt(Cl)6] entfernt. Zum Schlußß wird das Leitfähigkeitsgefäß mit destillierten Wasser gründlich gereinigt. Leitfähigkeitgefäße sollen niemals trocken stehenbleiben, sondern, um die Wirksamkeit der Platinierung zu erhalten bei nichtgebrauch immer mit destillierten Wasser gefüllt sein!
Aus: Massanalyse; Prof. Dr. G. Jander/ Prof. Dr. K. F. Jahr; 1961; Seite 227f

Ist für die allgemeine Potentiometrische Titration. Ich weis nicht, ob es auch für deine Lipide ausreicht, habe abe4r leider auch nichts anderes zu verfügung.
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