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Alt 07.11.2005, 17:01   #10   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: stabile elektronenkonfigurationen

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied
Wenn Sie nicht nur das Coulomb - Integral, sondern auch das Austauschintegral als elektrostatische Wechselwirkung interpretieren, sind wir uns hier in der Sache jedenfalls einig.
Als was könnte man das Austauschintegral denn sonst noch missverstehen ? Natürlich ist das eine elektrostatische Wechselwirkung. Und warum sollte die Ionenbindung "elektrostatischer" als die kovalente sein ? Sie unterstellen z.T. Missinterpretationen, die so bei mir nicht vorhanden sind, bzw. an die ich gar nicht mal denken würde...Und das hat nichts mit irgendwelchen Büchern zu tun, die ich im Regal stehen hab, da ich zur Beantwortung dieses threads noch keins davon zu Hilfe genommen habe ?!
Zitat:
Unstreitig wiederum ist, dass die Näherungsverfahren bei hinreichend vielen Termen gegen die exakte Lösung konvergieren.
Ich habe auch schon Divergierendes bei Störungstheorie erlebt.
Die Lösung des H2+, die Zulässigkeit der Born-Oppenh. Näherung vorausgesetzt, ist exakt. Das hat nichts mit zur Wirklichkeit hin konvergierenden Termen zu tun : Coulomb- und Austausch, und das wars.
Zitat:
Ich warne aber vor zu detaillierten Interpretationen der jeweils ersten Näherungen aus den verschiedenen Verfahren.
Darüber müssen wir nicht streiten !
Zitat:
Das Virialtheorem besagt, dass stabile Systeme dadurch gekennzeichnet sind, dass bei ihrer Bildung die potentielle Energie um den doppelten Betrag abnimmt, um den die kinetische Energie zunimmt. Dies gilt für alle Systeme, in denen die Kräfte zwischen den einzelnen Körpern mit r-2 abfalle, wie es bei der elektrostatischen WW und der Gravitation bekanntlich der Fall ist.
Der Virialsatz gilt für alle konservativen Systeme; das ist mir durchaus klar.
Zitat:
Dass sich stabile Systeme im Zeitmittel wie klassische Systeme verhalten,
Stellen Sie sich vor : mit der Verdeutlichung ebendieser Tatsache habe ich einen nicht vernachlässigbaren Bruchteil meines Lebens verbracht...mit dem Vergleich zwischen der quantenmechanisch "exakten" Lösung bzw ihrer Näherung und den semiklassischen Beschreibungen à la JKWB im Phasenraum.
Zitat:
Nur glauben Sie bitte nicht den "großen Rechnern" der deutschen theoretischen Chemie wie KUTZELNIGG und Co.
Wenn Sie auf seine "Einführung in die theoretische Chemie" anspielen, kann ich ihnen nur beipflichten. Das ist allergrösster Müll. Ich glaube, wir sind uns in der Sache einiger als ich anfangs dachte, falls es für das Wort eine Steigerungsform gibt - aber das können Sie besser beurteilen als ich.

lg
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