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Alt 05.11.2005, 10:05   #16   Druckbare Version zeigen
Bastian83 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 76
AW: Zersetzung von Acetylen durch Stoß?

Ok.... zurück zu dem was ich eigentlich wollte, hab mich vielleicht ein wenig doof ausgedrückt.
Ja, Ethin brennt. Ja, auch sehr heiß, Ja, es hat einen sehr großen Explosionsbereich, ... ... das ist mir schon alles klar.
Und auch nochmal @ KCN ich sagte es ging mir um die Gefahr des Zerknalls durch Zersetzung, nicht durch Zündung oder Explosion. Flasche kaputt = keine Gefahr des Zerknalls.

Ich formuliere meine Frage vielleicht nocheinmal genauer:
Ich bin nicht nur chem. Studi sondern auch in einer Feuerwehr. Nun geht es um einen fiktiven Einsatz bei dem ein Bulli einer Klempner-Firma in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wurde. In diesem Bulli befindet sich eine Ethin-Flasche die infolge des Unfalles nicht selbst beschädigt (keine Beule, Zischgeräusche was auch immer), jedoch aus ihrer Halterung herausgerissen wurde. So. Zur Frage. Muss ich jetzt damit rechnen, dass infolge der Stoßeinwirkung eine Zersetzung des Ehtin begonnen haben kann und es so zu einer Gefährdung der Einsatzkräfte durch einen Druckgefäßzerknall kommen kann, oder lass ich die Pulle da einfach liegen und widme mich ganz meinen Patienten.

Aus diesem Grund hab ich auch versucht zu Überschlagen ab wann die kin. Energie für eine Bindungsspaltung reichen würde. Mir ist schon klar, dass ich nicht genau den Punkt der Zersetzung berechnen kann (wie Lupo schon sagte), aber ich kann doch vielleicht abschätzen wann es auf jeden Fall nicht reicht, da ich ja eigentlich genrell auf einen Wert kommen würde der zu niedrig wäre. Als Bsp. Ich müsste die Flasche schlagartig von 150 km/h abbremsen, diese Energie komplett auf die Bindung loslassen. Der Bulli fuhr aber nur 50 km/h -> keine Zersetzung = alles gut.
Genau hierzu hab ich in der Literatur und im Netz nix gefunden. Darum hab ich mich an euch gewendet.
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"Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen."
Albert Einstein
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