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Alt 28.10.2005, 08:53   #1   Druckbare Version zeigen
flosen  
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Themenersteller
Beiträge: 10
Wo kommt die negative Elektronenaffinität her?

Hallo da!

Folgendes zur Elektronenaffinität:

Am Beispiel von NaCl stelle ich mir das folgendermaßen vor:

Na besitzt 11 e-, das Valenzelektron befindet sich im Orbital 3s. Dieses wird abgegeben, damit ist 3s unbesetzt und Energie wird in Form von Ionisierungsenergie frei (immer negativ!). Soweit klar, da ja ein energiereiches Orbital nun nicht mehr besetzt ist...

Aber:

Cl besitzt 17 e-, die Valenzelektronen sitzten in den Orbitalen 3s (2 * e-) und in 3p (5 * e-). Nun nimmt es das Elektron von Na auf und setzt es in das 3pz Orbital. Somit ist das 3p-AO vorllständig besezt.

Intuitiv verständlich ist, dass nun der Edelgaszustand erreicht ist, somit Energie in Form von Elektronenaffinität (also negativ) frei wird. Aber woher stammt die Energie?? Es wurde ja nur ein einfach besetztes Orbital (3pz) mit einem zweiten Elektron besetzt.

Wenn ich dagegen Edelgase betrachte und deren Elektronenbesetzungen im Orbitalmodell erscheit mir einsichtig, dass ein energetisch höher liegendes Orbital besetzt werden müsste um weitere Elektronen aufzunehmen, somit die Elektronenaffinität von Edelgasen sehr hoch ist....

Es gibt da so einen schlauen Satz der sagt, dass die Masse eines Atoms stets geringer ist, als die Masse seiner Elementarteilchen. Die Differenzmasse wird nach E= mc^2 abgestrahlt. Kommt hier die Elektronenaffinität her? Oder gilt dieses Satz bei Ionen schon rein garnicht?

Oder hab ich garnix kapiert?

Vielen Dank für Hilfe!

Flo

EDIT: Inzwischen habe ich gelesen Ionisierungsenergie ist immer positiv... Irgendwie hab ich den ganzen Semon nicht so gecheckt!... :-( Kann mir jemand die Zusammenhänge erklären?

Geändert von flosen (28.10.2005 um 09:14 Uhr)
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