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Thema: MO-Modell
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Alt 09.02.2002, 12:01   #11   Druckbare Version zeigen
Astat  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.050
sind ja interessante Antworten ;
evtl. präzisere Formulierung: um ein AO zu bekommen, welches die Bindungsverhältnisse energetisch günstiger im Vergleich zum monoatomaren Zustand beschreibt, müssen sich Lösungen der s.o. Schrödinger-Gleichung, oder Psi2 , wie auch immer, mit zwei gleichen Vorzeichen, also hiesst mit gewisser "In-Phase Überlappung" überschneiden.
Um das antibindende AO zu beschreiben, überlappen sich Lösungen mit unterschiedlichem Vorzeichen(definitionsgemäß), so dass sich in diese Bereichen die Wahrscheinlichkeit verringert, bzw. auslöscht(siehe Knotenebene) hier ein Elektron anzutreffen.
Frage: bei den 2 1s Orbitale des Wasserstoff kann ich entweder beide mit gleichem Vorzeichen annehmen, oder mit unterschiedlichen. Beide zusammen geht ja nicht - sind ja nur 2 Orbitale mit für sich einheitlichem
Vorzeichen. Eigentlich könnte ja dann nur 1 AO von beiden existieren.
Aber es existieren doch beide zusammen - siehe Helium, wo ja die Bindung alles andere als begünstigt ist im theo. dimeren Zustand.
Naja, im Prinzip is auch wurscht.
Aber die Frage hat sich mir irgendwie aufgedrängt.
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