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Alt 02.10.2005, 19:06   #6   Druckbare Version zeigen
Der verrückte Engländer Männlich
Mitglied
Beiträge: 153
AW: Veränderung der Spannung einer Konzentrationskette durch Fällung und Komplexbildung

Zitat:
Zitat von Sebastian.Fessel
Warum? Die Löslichkeit von CuI2 ist ziemlich klein und wenn du dir die Komplexstabilitätskonstante vom Kupfertetramin-Komplex anguckst, wirst du feststellen, dass die Umwandlung quasi vollständig ist, wenn man ausreichend Ammoniak zusetzt. Dann kann das imo durchaus sein.
Tja quasi vollständig reicht hier nicht

Also der umgebaute Nernst für eine Konzentrationszelle, was wir hier vorliegen haben, ist
E=(R*T)/z*F*ln(C1/C2)
mit C1: Konzentration (Aktivität) in Zelle 1
C2 Konzentration in Zelle 2
R=8,31441 J/(K*mol)
T=298K
F=96500 C/mol
E=0,4 bzw 5 V (V=J/C)
gehen wir mal von z=2 (Cu2+) aus so müsste die Grundzelle eine Spannung von ca 30 mV und nicht von 0,4V haben.
für E=5V komme ich mit C1=0,1mol/L auf
C2 ca 1*10^(-170) mol/L
Das würde bedeuten, dass kein Atom Kupfer mehr in der Lösung wäre.
Deswegen würde ich Werte nochmals überprüfen
Nur als Kommentar 5V sind energetisch eine Menge Holz nämlich
482 kJ/mol
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