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Alt 31.08.2005, 13:40   #7   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Meine Lösungsansätze...

Zitat:
Zitat von pantalong
Hallo,
1.a Methansäure (COOH - > relativ polar, weil kurzkettig, Alkylrest keinen Einfluss oder gibt es gar keinen Rest, is ja nur ein H-Atom?) löste sich gut in Wasser, jedoch nicht in Hexanol, weil Hexanol aufgrund des langen Akylrests unpolar ist...

Aber die Hydroxylgruppe des Hexanols ist doch polar, doch warum bedingt diese Polarität keinen Lösungsvorgang? Ist die Hydroxylgruppe zu schwach oder wie?
Methansäure ist H-COOH. Ob sie sich in Hexanol löst, weiss ich nicht, vermute aber stark, dass es eine gewisse Löslichkeit besitzt.

Zitat:
1.b Propansäure (sollte ziemlich unpolar sein, da der Alkylrest sehr lang ist, auch wenn eine Carboxylgruppe vorhanden ist) habe ich leider im Unterricht nicht zu untersuchen geschafft! Ich vermute, dass es sich nicht in Wasser löst, weil Wasser ja polar ist, es sich aber dafür in Hexanol sehr gut löst, da Hexanol eher unpolar zu sein scheint...
Propionsäure ist ebenfalls wasserlöslich, wenn auch geringer als Ameisensäure. In Hexanol umgekehrt.

Zitat:
Zu meiner 2. Aufgabe würde ich schreiben, dass der Lösungsvorgang deshalb zustande kommt, weil sich eben nur Polares mit Polarem und Unpolares mit Unpolarem vermischt! (Geht das Fachlicher?)
In jeder Flüssigkeit sorgen intermolekulare Kräfte (H-Brücken, Dipol-Wechselwirkungen, van der Waals-Kräfte) für den Bestand der flüssigen Phase.

Beim Lösen müssen diese Wechselwirkungen (WW) zunächst beseitigt werden, dann bilden sich neue WW zwischen Lösungsmittel und zu lösendem Stoff aus.

Wenn gilt :

WWalt >> WWneu : schlecht löslich
WWalt > WWneu : mässig löslich
WWalt ~ WWneu : löslich
WWalt < WWneu : gut löslich
WWalt << WWneu : sehr gut löslich

Ein schwarz-weiss gibt es nicht : Alles löst sich ein bischen in allem.

Geändert von CO-Mertens (01.09.2005 um 21:54 Uhr)
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