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Alt 11.08.2005, 12:34   #7   Druckbare Version zeigen
Kabelsalat Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 18
AW: Platinen ätzen mit HCL + H2O2: Anschließende Lagerung + Entsorgung

Zitat:
Zitat von Tino71
HCl+H2O2 find ich jetzt auch net so toll... neenee. Zudem kommt, daß eine H2O2-haltige Lösung sich unter heftigem Schäume zersetzt, wenn man Schwermetallkationen (in dem Fall das Cu der Platine) reingibt. Da das katalytisch geht, reichen winzige Mengen dazu aus. Also kann man diese HCl+H2O2-Lösung nicht wiederverwenden, weil das H2O2 kaputtgeht. Aus genannten Gründen
Doch man kann sie wiederverwenden. Die Lösung muss aber reaktiviert werden durch erneute Zugabe von H2O2. Ich wäre aber auch zufrieden, wenn ich sie nicht wieder verwenden könnte.

Zitat:
Lieber Gott!
Lass bloß die Finger von dieser HCl/H2O2-Mischung!
Die entwickelt Chlorgas, das ist hochgiftig beim einatmen, korrosiv etc.
In einem geschlossenen Behälter können sich durch Sauerstoff- und Chlorentwicklung gefährliche Drücke aufbauen!
bevor du also in deinem Hobbykeller chemische Kampfstoffe herstellst (dazu wurde Chlor im 1. Weltkrieg eingesetzt, kostete bei Ypern etlichen tausend Engländern das Leben) solltest du beim guten alten Eisenchlorid bleiben!
Dieses Verfahren werde ich mit Sicherheit verwenden, da es sehr viel einfacher ist als alle anderen Variante: Ich brauche die Lösung nicht zu erhitzen, Sprudler o.ä. werden ebenfalls nicht benötigt und ich sehe die Platine beim Ätzvorgang. Näheres in Elektronikforen wie z.B. www.progforum.com

... und ich nicht vor in meinem Hobbykeller chemische Kampfstoffe herzustellen. Daher wird ausschließlich im freien geätzt werden. Dort stören die Chlorgase nicht und dort wird auch kein Metall korrodiert! Selbstverständlich sollte nichts daneben gehen...

Wegen den großen Gasdrücken mache ich mir eben Sorgen um die Lagerung. Was haltet ihr davon das ganze mit Kalk zu neutralisieren und anschließend einzudampfen. Das Pulver lässt sich einfach aufbewaren und bei den Giftmobil ( wie auch immer das heißt ) abgeben.

Zitat:
Was ist denn an dem Belichter so kompliziert? Ich hab immer die Nitraphot Birne in meine Schreibtischlampe geschraubt und fertig ist der Belichter.
Ich habe mir einen "Scanner-Belichter" gebastelt. Ich habe ungefähr 2 Wochen benötigt das ganze zu basteln. Bilder gibt es bei Interesse im Progforum. Jetzt will ich das Gerät auch endlich mal verwenden...

Zitat:
Meine Empfehlung: Ätzlösung ohne Neutralisation in einem geeigneten Behälter (z.B. in der Kunststoffflasche in welcher Wasserstoffperoxid geliefert wird) zur Schadstoffsammelstelle. Auf die Flasche muß ein Etikett in welchem die Inhaltsstoffe aufgeführt sind. Ein Gefahrensymbol Ätzend schadet auch nicht.
Und wie verhindere ich,dass mir der Behälter platzt? Offenlassen des Behälters kommt nicht in Frage, da sonst mein ganzer Keller zu einer rostlaube mutiert und die Gase sind wie bereits festgestellt ebenfalls ungesund!
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