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Alt 29.07.2005, 16:50   #13   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Auflösung ... und destilliertes/demineralisiertes Wasser?

Zitat:
Zitat von Ingo.FT
Es gibt demineralisiertes Wasser und destilliertes Wasser. Welche Restmineralstoffe besitzt destilliertes Wasser? Wie wird Wasser demineralisiert? Also ... wo liegt der genaue Unterschied zwischen demineralisiert und destilliert, sowohl in der "Herstellung" als auch im "Endprodukt"?
Und eine Frage für meine persönliche Anwendung: Wenn ich z.B. Kondensat nehme (Klimaanlagenverdampfer, Wäschetrockner ... ), kann ich dies weitgehend als destilliertes Wasser ansehen (mal abgesehen von den Schmutzrückständen die sich durch das jew. Gerät ergeben - dieser Rückstand spielt für mich privat keine Rolle)? Und wie effizient ist das einfache Abkochen von Wasser um gelösten Kalk heraus zu bekommen (% enthalten vorher zu % enthalten nachher)?
Gruß ... Ingo
Demineralisieren geht normalerweise über nen Ionenaustauscher. Der hält alle ionischen Verbindungen (Salze, Säuren, Basen) zurück. Alles andere bleibt drin. In üblichem Leitungswasser sind allerdings außer gelösten Salzen kaum andere Stoffe enthalten.
Ein weiteres Verfahren, gelöste Stoffe zu entfernen, ist die Umkehrosmose. Technisch aufwendiger als ein Ionenaustauscher, dafür werden auch nichtionische Stoffe zurückgehalten.

Kondensat ist im Prinzip destilliertes Wasser. Da können, soweit die beteiligten Geräte sauber sind, eigentlich nur noch flüchtige Verbindungen drin sein (Geruchsstoffe). Solte in Deinem Fall nicht stören.

Abkochen taugt nicht zum Entmineralisieren; hierbei wird nur ein Teil der Härtebildner entfernt.

btw: eigenartig, dass Fleischsaft durch eine 0,9proz. NaCl-Lösung simuliert werden soll. Fleichsaft enthält gelöste Stoffe, die a) die Viskosität erhöhen und b) die Oberflächenspannung ändern (vermutlich herabsetzen). Ist ja irgendwie relevant, wenn es um das Aufsaugen der Flüssigkeiten geht.
Aber vielleicht heben sich die Effekte gegenseitig auf...

Zitat:
Andererseits will man aber auch keine triefenden Stücke haben die nach dem Grillen auf 1/4 ihrer ursprünglichen Größe geschrumpft sind
Diesen unbeliebten Effekt (das sogenannte "Kurzbraten") kann man vermeiden, wenn man das Fleisch erst auf ein Brett aufnagelt, dann grillt und anschließend wieder von der Unterlage trennt...

Gruß,
Franz
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