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Alt 29.07.2005, 12:25   #5   Druckbare Version zeigen
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Auflösung ... und destilliertes/demineralisiertes Wasser?

Hallo, ich bin's wieder,
die Sache hat sich jetzt aufgeklärt: Das Calciumcarbonat gehörte absolut nicht in die Lösung, hat jemand mit rein gebracht der offenbar davon ebenfalls nicht viel wusste, sich dessen aber nicht wirklich bewusst war :-). Dann braucht's nur noch ein Telefon (ich hasse diese Dinger - es heißt z.B. in der Schweiz nicht umsonst "Schriftdeutsch") und an beiden Enden der Leitung zwei Leute die etwas aneinander vorbei reden. Schon hat derjenige, der das Ganze recherchieren und berechnen soll (also ich mal wieder), die doppelte Arbeit und tappt völlig im Dunkeln.
Mit Euren Antworten ergab die Rückfrage dann folgendes verblüffendes Ergebnis: Es handelt sich tatsächlich um eine reine, simple 0.9%-ige Kochsalzlösung die für die Simulation verwendet wird. Mehr nicht.
Hintergrund: Das Ganze dient dazu um das Verhalten von Fleischsaft möglichst genau hin zu bekomen, wenn dieser durch ein Medium aufgesaugt und vorallem auch "festgehalten" werden muss (Vorgabe). Da sich Dichte, Oberflächenspannung usw. des Wassers durch den Salzgehalt verändern, muss der Versuch natürlich peinlich genau auf die späteren Anforderungen "abgestimmt" sein - man will ja schließlich zu den Besten gehören und nicht die Servicewüste Deutschland noch erweitern ;-)

Wir werden jetzt also die vorgegebene Menge "Saft" aus handelsüblichem demineralisiertem Wasser und 0.9% Kochsalzzugabe herstellen.
Hierzu jedoch noch eine Frage. Es gibt demineralisiertes Wasser und destilliertes Wasser. Welche Restmineralstoffe besitzt destilliertes Wasser? Wie wird Wasser demineralisiert? Also ... wo liegt der genaue Unterschied zwischen demineralisiert und destilliert, sowohl in der "Herstellung" als auch im "Endprodukt"?
Und eine Frage für meine persönliche Anwendung: Wenn ich z.B. Kondensat nehme (Klimaanlagenverdampfer, Wäschetrockner ... ), kann ich dies weitgehend als destilliertes Wasser ansehen (mal abgesehen von den Schmutzrückständen die sich durch das jew. Gerät ergeben - dieser Rückstand spielt für mich privat keine Rolle)? Und wie effizient ist das einfache Abkochen von Wasser um gelösten Kalk heraus zu bekommen (% enthalten vorher zu % enthalten nachher)?


Gruß ... Ingo
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