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Alt 10.07.2005, 16:23   #9   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Bleirückstände entfernen mit Quecksilber

Zitat:
Zitat von timo.br
Zum SP-Schießen

Die Antwort von Fk trifft ins schwarze. Einfach mal schießen ist sehr gefährlich.

Eine Sachkundelehrgang sollte dem vorausgehen, ansonsten kann es sehr schnell teuer und /oder ungesund werden.
Quellen findet man unter dem Begriff : Vorderlader , Schwarzpulverschießen.
Vereine die so was machen sind unter : http://www.schwarzpulverinitiative.de
Danke, auch an FK, für die Info.
Zitat:
So, jetzt noch mal zum Blei im Lauf:

Erhitzen geht nicht, weil ich die Härteeigenschaften meines Laufs verändere. Und zusehen wie er langsam rot und rissig wird, muß nicht sein :-)
sowas hatte ich befürchtet.
Zitat:
Gibt es vieleicht eine Substanz die das Blei angreift /unterwandert ohne das der Stahl angegriffen wird ? Damit beim mechanischen Säubern der Vorgang beschleunigt wird.
Mineralsäuren scheiden wohl aus, da sie schneller mit dem Stahl reagieren als mit dem Pb...
Welche Art Stahl ist es ? Vielleicht könnte man, wenn es nicht eine zu dicke Bleischicht ist, die abgetragen werden soll, mit konz. Natron- oder besser Kalilauge rangehen. Darin löst sich Blei unter Plumbitbildung.
Ich würde aber vorher nen Versuch mit ein wenig Blei und dem in Frage kommenden Stahl machen.
Zitat:
Mir fällt grad noch eine Frage ein.


Ich stelle meine Kugeln selbst her. Können beim Bleigießen mit einem elektr. Ofen giftige Dämpfe entstehen? Das Blei hat eine Temp. von 800 ° F (~425 °C)

Grüsse und nochmals Danke

Timo
Blei schmilzt bei knapp über 300°C, so hohe Temperaturen sind also nicht nötig. Bleidampf ist selbstverständlich sehr gefährlich. Ausserdem bringt das überhitzen nichts, da du ja dann dein Blei schneller oxidierst.

lg
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