Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 10.07.2005, 14:49   #8   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Bleirückstände entfernen mit Quecksilber

Danke für Eure Antworten.

Zum SP-Schießen

Die Antwort von Fk trifft ins schwarze. Einfach mal schießen ist sehr gefährlich.

Eine Sachkundelehrgang sollte dem vorausgehen, ansonsten kann es sehr schnell teuer und /oder ungesund werden.
Quellen findet man unter dem Begriff : Vorderlader , Schwarzpulverschießen.
Vereine die so was machen sind unter : http://www.schwarzpulverinitiative.de

So, jetzt noch mal zum Blei im Lauf:

Erhitzen geht nicht, weil ich die Härteeigenschaften meines Laufs verändere. Und zusehen wie er langsam rot und rissig wird, muß nicht sein :-)

Chemische Bleilöser gibt es nicht. Leider. Sie sind alle auf ammonikbasis, welches eher einen Lauf ruiniert als säubert. Es steht zwar drauf, aber weiterhelfen tut´s nicht.

Einzig und allein das mechanische säubern ist effektiv. Dauert aber sau lange.

Gibt es vieleicht eine Substanz die das Blei angreift /unterwandert ohne das der Stahl angegriffen wird ? Damit beim mechanischen Säubern der Vorgang beschleunigt wird.

Das Blei hat sich nicht im Laufinneren durch den Verbrennungsvorgang niedergeschlagen, sondern wurde quasi in die Profile hinein gepresst. Das Profil ist "verschmiert". Ursache war eine zu hohe Anfangsgeschwindigkeit, die die Kugel über die Züge gedrückt hatte.
Ich verwende ~95% reines weich Blei.

Mir fällt grad noch eine Frage ein.


Ich stelle meine Kugeln selbst her. Können beim Bleigießen mit einem elektr. Ofen giftige Dämpfe entstehen? Das Blei hat eine Temp. von 800 ° F (~425 °C)

Grüsse und nochmals Danke

Timo
  Mit Zitat antworten
 


Anzeige