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Alt 04.07.2005, 17:35   #3   Druckbare Version zeigen
Der Alchemist Männlich
Mitglied
Beiträge: 89
AW: Klassenarbeit!

zu 1.
Wenn sich jetzt zwei Atome verbinden, bindet das elektronegativere die ungebundenen Elektronen näher an sich, als es das andere vermag. Bsp.: HCl. H hat ein Außenatom, Cl hat sieben an der Zahl. Da Cl elektronegativer als H ist, zieht es das Außenatom des Wasserstoffs näher an sich. Dadurch ist das Cl leicht negativ polarisiert und das H postiv.

zu 2.
Hierbei bindet ein Atom ein oderer mehrere Elekronen so stark an sich, dass es damit seine Außenschale voll besetzt hat. Es ist dann eindeutig negativ geladen, das andere Atom positiv. Bsp:: NaCl. Durch die unterschiedlichen Elektronegativitäten kannst du erkennen, dass Cl die Elektronene viel näher an sich zieht. Da die Differenz der EN-Wert über 1,7 (ich meine, das wäre der Richtwert) ist, liegt hier eine Ionenbindung vor. Cl schnappt sich als ein Elektron des Na und hat nun ganze acht Elektronen auf der Außenschale. Na verliert eins und hat damit auf der äußersten Schale keins, bzw. auf der darunter volle Besetzung, womit die Oktett-Regel, die besagt, dass alle Atome einen Zustand mit voller Außenschale anstreben, erfüllt wäre.
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Das ist also des Pudels Kern! Ein fahrender Scolast? Der Casus macht mich lachen.
- Goethe, Faust, der Tragödie Erster Teil
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